Peter Sangermann aus Neuss wird technischer Beigeordneter in Heinsberg

Laufbahn begann im Planungsamt der Stadt Neuss : Neusser wird Beigeordneter der Stadt Heinsberg

An der Nordkanalallee beginnt der Neusser Bauverein mit dem Bau der ersten Mehrfamilienhäuser. Es ist der Auftakt zur Entstehung eines neuen Stadtteils auf dem Gelände des ehemaligen St.-Alexius-Krankenhauses.

Für Peter Sangermann (52) waren die vorbereitenden Arbeiten dazu der Höhepunkt seiner Laufbahn im Planungsamt der Stadt Neuss. Den Baubeginn und den Fortschritt der Arbeiten aber wird er nur privat miterleben können – als Bürger der Stadt.

Das ist er aus Rücksicht auf seine Kinder auch in den Jahren seit 2013 geblieben, in denen er seine Laufbahn als Planungsamtsleiter in Haan fortsetzen konnte. Und Sangermann wird es auch bleiben, wenn er demnächst die Stelle eines technischen Beigeordneten der Stadt Heinsberg antritt.

Die Wahl dazu ist gerade erfolgt, und das Ergebnis klingt wenig einladend. 28 Ja-Stimmen standen immerhin zwölf Nein-Stimmen gegenüber. Sie sollen aber weniger dem Kandidaten als vielmehr dem Amt an sich gegolten haben, wurde ihm in Heinsberg versichert. Dort hatten sich einige Fraktionen dagegen ausgesprochen, überhaupt wieder einen technischen Dezernenten anzustellen. Schließlich war es zehn Jahre lang auch ohne gegangen.

Seit 2016 hatte die Stadt Heinsberg nach Kandidaten gesucht, doch erst nach Einschaltung einer Personalvermittlung war der Kontakt zu Peter Sangermann zustande gekommen. Der wurde in Attendorn geboren, fand nach dem Architekturstudium erst eine Anstellung bei der Bezirksregierung, bevor er – von 2001 bis 2013 – für Neuss tätig war. Als für acht Jahre gewählter Beigeordneter ist Sangermann für Stadtentwicklung, Bauverwaltung, das Tiefbauamt und die Stabsstelle Liegenschaften verantwortlich.

(-nau/AZ)