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Neuss: Parade in Reuschenberg führt direkt ins Festzelt

Neuss : Parade in Reuschenberg führt direkt ins Festzelt

Das ist eine schöne Tradition am Schützenfest-Sonntag in Reuschenberg: Fahnenschwenker zeigen vor dem Königspaar und den Ehrengästen ihr beachtliches Können. Immerhin 15 Hönesse präsentierten ihre schönen Blumenhörner – und diesmal kam nach einem kräftigen Regenguss gerade noch rechtzeitig zur Parade die Sonne heraus.

Etwa 1000 Marschierer und Musiker huldigten Dirk I. Rabe und Königin Ulrike, paradierten vor den Zuschauern in mustergültiger Marschordnung. Überaus gut vertreten war in den einzelnen Korps der jüngste Schützennachwuchs. Da braucht sich Oberst Volker Pauly keine Sorgen um die Zukunft des Reuschenberger Bürger-Schützen-Vereins zu machen.

Wie auch schon in den Vorjahren setzte das Regiments-Bläsercorps Reuschenberg den musikalischen Höhepunkt zum Ende der Parade. Deren Fortgang in diesem Jahr einen anderen Verlauf nahm: Dunklen Wolken wurde Tribut gezollt; der Umzug ging auf direktem Weg ins Festzelt, wo in Reuschenberg traditionell die zahlreichen Gäste nach der großen Königsparade und Festumzug begrüßt werden. Dort konnte Präsident Hardi Nottinger nach einem mit viel Beifall bedachten offiziellen Einzug des Königspaares als prominenteste Gäste CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, den neuen MdL Reiner Breuer, die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Jana Pavlik sowie die Vertreter befreundeter Vereine, Freunde und Gönner begrüßen.

Am Samstag waren die Schützen mit einem prächtigen Fackelzug durch die Straßen Reuschenbergs marschiert und hatten sich am Sonntag zum Gottesdienst in St. Elisabeth eingefunden, den Pfarrer Zbigniew Cieslak gemeinsam mit Pfarrerin Beate Müsken zelebrierte. Pfarrer Cieslak segnete die große Gemeinschaft und entließ sie in die festlichen Tage. Die setzen sich heute fort mit einem geselligen Biwak im Schützenzelt, einem weiteren Festzug und dem Pfänder- und Königsschießen mit Proklamation des neuen Schützenkönigs.

(NGZ)