Papst ernennt Cornel Hüsch aus Neuss zum "Ritter des Silvesterordens"

Ordensverleihung in Neuss : Cornel Hüsch zum „Ritter des Silvesterordens“ ernannt

Papst ehrt Engagement des ehemaligen Vorsitzenden des Kreiskatholikenrates. Vater Heinz Günther erhielt Silvesterorden 1956.

Die Neusser Familie Hüsch feiert eine Festwoche. Nur drei Tage nach dem Familienoberhaupt Heinz Günther Hüsch das 90. Lebensjahr vollendete, erhielt sein jüngster Sohn Cornel (57) eine hohe Auszeichnung der katholischen Kirche. Papst Franziskus ernannte den Rechtsanwalt aus Neuss zum „Ritter des Silvesterordens“. Prälat Josef Sauerborn überreichte Insignien und Urkunde in einer Feierstunde, zu der Hüsch Familienmitglieder und enge Freunde in sein Privathaus im Stadionviertel eingeladen hatte. Mit dem Orden wird sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in Pfarreien und kirchlichen Verbänden geehrt.

Josef Sauerborn, der einst im Marianum an der Preußestraße in Neuss gewohnt hatte, würdigte in seiner Laudatio das Wirken von Cornel Hüsch, der bereits als 19-Jähriger in den Pfarrgemeinderat von St. Quirin gewählt worden war. Mehr als 30 Jahre brachte er sich in den Katholikenräten in Neuss, später im Rhein-Kreis Neuss ein. Er war stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrates und saß viele Jahre im Kirchensteuerrat der Erzdiözese Köln. Heute wirkt er noch im Kuratorium der Stiftung Cor unum der Neusser Augustinerinnen mit und setzt sich in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) für die Ökumene ein.

Mit dem Orden des Heiligen Papstes Silvester, kurz Silvesterorden, ehrt der Papst Laien für ihr besondereres Engagement rund um Kirche und Ehrenamt. Es handelt sich um den fünfthöchsten Orden für Verdienste von Laien in der römisch-katholischen Kirche. Hüschs Vater Heinz Günther war 1956 ebenfalls mit dem Silvesterorden ausgezeichnet worden.

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