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Niederrhein Musikfestival 2021: So wird das Programm mit viel Tanz

Zehn Konzerte in der Region : Niederrhein Musikfestival mit viel Tanz

Unter dem Titel „Musik der Welt in Bewegung“ sind von Juli bis Oktober zehn Konzerte in der Musikreihe geplant. Neben Neuproduktionen gibt es auch zwei neue Veranstaltungsorte zu entdecken. Der Vorverkauf hat begonnen.

Die Organisatoren des Niederrhein Musikfestivals haben alle Hände voll zu tun: „Unter Hochdampf“ werden Broschüre und Programmhefte gedruckt: „Wir haben so lange wie möglich abgewartet, wie sich die Situation entwickelt“, erzählt Anette Maiburg, die künstlerische Leiterin des Festivals. Umso mehr freue sie sich, dass die 17. Auflage der Musikreihe nun stattfinden kann, viele Veranstaltungen seien Open-Air geplant, und die Akteure kommen –  mit einer Ausnahme aus der Schweiz – aus dem Inland.

Insgesamt sind zehn Konzerte vorgesehen: Neben Klassik und Jazz werden auch lateinamerikanische Klänge ertönen, es gibt szenische und literarische Darbietungen, Workshops und vor allem viel Tanz.

„Musik der Welt in Bewegung“ heißt so auch das Motto, unter dem das Festival in diesem Jahr steht: Immerhin spiele Bewegung in der Musik eine große Rolle, erklärt Anette Maiburg. Erstmals wird das Festival dabei auf dem Rittergut Birkhof und auf der Freiluft-Bühne „Vierfalt Kulturbühne Hoher Busch“ in Viersen gastieren. Dort ist auch der Auftakt der Reihe: Schon in etwas weniger als zwei Wochen, nämlich am Dienstag, 13.Juli, erklingt dort die musikalische Vielfalt aus Puerto Rico. Eine Wiederholung gibt es am Sonntag, 22. August, im Innenhof von Schloss Dyck, dann wird auch die Tänzerin Claudia Ortiz Arraiza ihre tänzerische Umsetzung zeigen.

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Am Sonntag, 15. August, kann auf dem Anwesen des Rittergut Birkhof in Korschenbroich die Neuproduktion erlebt werden. Der „Zauber der Alhambra“, so der Titel schlägt einen Bogen von dem spanischen Renaissance-Komponisten Diego Ortiz über die operettenhafte Zarzuela bis hin zu spanischen Klassikern und iberisch inspirierten Kompositionen.

Am Sonntag, 29. August, spielt  auf Schloss Dyck das Ensemble „Uwaga“ – sein Sound ist eine Mischung aus Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik. Brasilianische Klänge mit Elementen des Jazz erwarten die Besucher des Kaarster Tuppenhofes am Samstag, 4. September. Und am Sonntag, 12. September, lädt die Flötistin Anette Maiburg mit dem Argentinier Marcelo Nisinman in die Kirche von Mönchengladbach-Wickrathberg: Dort führen sie ihre „Diálogos de amor“ auf.

Die Metamorphosen des Ovid und Franz Kafkas Verwandlung sind der Ausgangspunkt für die dritte Neuproduktion des Niederrheinsichen Musikfestivals. Hinter dem Titel „Metamorphosen in Bewegung“ verbirgt sich eine Komposition aus Musik, Texten und Licht, die durch Eleanor Freeman tänzerisch untermalt wird. Zu sehen ist das am Samstag, 25. September, in der Langen Foundation. Bereits im letzten Jahr war das Programm „Türkisch für Fortgeschrittene – Wechselspiel zwischen Orient und Okzident“ geplant. Nun wird es am 24. Oktober im Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal nachgeholt: Dann werden der Schauspieler Adnan Maral und die Musiker des Niederrhein Musikfestival einen Einblick in die Welt der orientalischen Harmonien und Rhythmen geben.

Neben den Konzerten gibt es auch wieder Werkstattkonzerte, in denen die Zuschauer einen Einblick in die Proben und Arbeiten der Musiker bekommen. Und in Schülerworkshops können die Kinder und Jugendichen ein Land über seine Lieder, Texte, Rhythmen und Instrumente kennenlernen.

Wer das Festival zu Hause erleben möchte, kann den Film des Regisseur Axel Fuhrmann schauen: Darin hält er die Neuproduktionen fest.

Hier geht es zur Infostrecke: So wird das Niederrhein Musikfestival 2021