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Neusser richten Bürgerstiftungskongress aus

Neusser richten Bürgerstiftungskongress aus : Bü.NE wird Gastgeber für Bürgerstiftungskongress

In diesem Jahr feiert die Bürgerstiftung Neuss (Bü.NE) ihr zehnjähriges Bestehen. Ein besonderes Ereignis, das mit einer besonderen Veranstaltung dokumentiert wird. Denn die Bü.NE ist erstmals Ausrichter des Bürgerstiftungskongresses.

Dieses 52. Treffen des Arbeitskreises Bürgerstiftungen steht unter dem Titel „Wie Bürgerstiftungen Demokratie denken, gestalten, leben“. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Freitag, 14. September, um 13 Uhr im Rathaus. Bis Samstagmittag geht es in unterschiedlichen Foren um ein ganzes Bündel von Themen, bevor die Gastgeber um die Bü.NE-Vorsitzende Dorothea Gravemann den Gästen aus ganz Deutschland eine Führung durch die Basilika St. Quirin anbieten.

Der Kongress bietet die Chance, mit engagierten Bürgerstiftungsakteuren aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen. Das machen schon die prominenten Gäste zur Eröffnung deutlich. Begrüßt werden die Teilnehmer von Marie-Luise Stoll-Steffan, der Leiterin des Arbeitskreises Bürgerstiftungen, sowie Ulrike Reichart, der Leiterin des Büros der Bürgerstiftungen Deutschlands. Der Einstieg in das Thema des Kongresses soll dann über einen aktuellen Vortrag versucht werden. „Veränderungen im Datenschutz - DSGVO - Fluch oder Segen?“, fragen der Datenschutzbeauftragte Bernhard Veeck und Franz-Martin Schäfer von der Ehrenamtsstiftung.

Anschließend können sich die Teilnehmer Arbeitsgruppen anschließen. Es geht noch einmal um Datenschutz, das Problem der Rücklagenbildung, rechtliche Fragen des Ehrenamts oder Kommunikationsstrategien der Bürgerstiftungen.

Der Samstag beginnt mit einem aktuellen Bericht aus dem Büro der Bürgerstiftungen, bevor gefragt wird: „Bürgerstiftungen und Demokratie: Wieso? Weshalb? Warum?“. Das zentrale Thema wird dann in einzelnen Facetten hinterfragt. Zum Beispiel wenn es heißt: „Wie stärken Bürgerstiftungen die Demokratie vor Ort?  „Es entstehen interessante Gespräche mit Menschen, die sich engagieren“, sagt Gravemann. Anmeldungen unter „www.stiftungen.org/buergerstiftungen“ möglich.

(NGZ)