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„Neusser Literarisches Quartett“ diskutiert Bücher

Zur Buchmesse Frankfurt : Das „Neusser Literarische Quartett“ diskutiert über zwei Bücher

Zwei Mal im Jahr diskutiert die Neusser Kultur Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. Anlass ist jeweils die Buchmesse Leipzig oder Frankfurt.

Vertreter der Kulturinstitute aus Neuss stellen am Dienstag (16. Oktober), um 19.30 Uhr zwei Neuerscheinungen der Frankfurter Buchmesse vor. Die Veranstaltung findet in der Stadtbibliothek (Neumarkt 10) statt. Der Eintritt ist frei. Im Rahmen der Reihe „Aufgelesen – ausgelesen“ wird über die beiden Bücher „Sechs Koffer“ von Maxim Biller und „Hier ist noch alles möglich“ von Gianna Molinari diskutiert. Molinari stand auf der Longlist, Biller auf der Shortlist des deutschen Buchpreises.

Ursel Hebben von der Volkshochschule, Markus Andrae vom Theater am Schlachthof, Reinar Ortmann vom Rheinischen Landestheater und Christine Breitschopf von der Stadtbibliothek werden die Neuheiten von der Frankfurter Buchmesse, ausgiebig diskutieren. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Neusser Kulturinstitute und wurde von der Stadtbibliothek initiiert. Anlass für die Reihe sind die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt.

Auf der Buchmesse selbst gehörte Dorothea Gravemann, Inhaberin des Bücherhauses am Münster, auf Einladung des Börsenvereins zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Die Sichtbarkeit der Bücher – Frequenz in den Innenstädten“. Dabei ging es vor allem um die Situation und Zukunft der Innenstädte als Handelsstandort und mögliche Aktionen, um dem Rückgang der Frequenz entgegenzusteuern.

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Zusammen mit Jürgen Kron, Geschäftsführer des Droste-Verlags Düsseldorf, Bettina Zobel, gelernte Buchhändlerin und heute beim Stadtmarketing Bochum, diskutierte Gravemann über die Möglichkeiten, die der Buchhandel hat, um die Menschen zum Einkauf vor Ort und Verweilen in den Innenstädten zu animieren.

(NGZ)