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Neuss: Zugführer mit Laserpointer geblendet - Bundespolizei ermittelt

Bundespolizei ermittelt : Zugführer in Neuss mit Laserpointer geblendet

Unbekannte haben am Samstag, 15. Januar, Zugführer mit einem Laserpointer geblendet. Einer von ihnen litt danach unter Schmerzen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwischen Neuss Norf und Neuss Hauptbahnhof sind drei Zugführer von bislang unbekannten Tätern mit Laserpointern geblendet worden. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, ereigneten sich die Vorfälle in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (15. Januar) im Zeitraum zwischen 2.36 Uhr und 4.39 Uhr. Die Geschädigten wurden während ihrer Fahrt geblendet.

Betroffen hat es den Zugführer einer S11, eines Güterzuges sowie einer S8. Einer von ihnen klagte über Schmerzen. Aufgrund dieses Vorfalls kam es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Bislang gibt es noch keinen Hinweis auf einen Tatverdächtigen. Vor Ort konnten die Beamten niemanden feststellen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren durch die Bundespolizei eingeleitet.

Zeugen werden gebeten, Hinweise unter der kostenlosen Servicenummer der Bundespolizei 0800 6888000 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Die Bundespolizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet und appelliert: Wer einen Triebfahrzeugführer eines Zuges mit einem Laserpointer blendet, begeht eine Straftat. Es handelt sich um die Tatbestände des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie der gefährlichen Körperverletzung.

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Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in Neuss. 2010 hatte die Polizei drei Brüder aus Weckhoven wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr festgenommen. Auch damals wurde ein Laserpointer eingesetzt und von den Beamten sichergestellt. Bei der Fahndung nach den Tätern erhielten die Neusser Beamten Unterstützung von den Kollegen einer Polizeihubschrauberstaffel. Auch die Besatzung des anfliegenden Polizeihubschraubers wurde von den Tätern mit dem Laser angepeilt.

(NGZ)