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Neuss, was geht?: Stadt macht Umfrage bei jungen Bürgern

„Neuss, was geht?“ : Stadt macht Umfrage bei jungen Bürgern

Mit einer Online-Umfrage möchte das Jugendamt der Stadt Neuss die Interessen von Kindern und Jugendlichen ab der 5. Klasse in Erfahrung bringen. Das teilte die Verwaltung jetzt mit.

Ziel der Stadt ist es, neue Ideen und Möglichkeiten zur Beteiligung von jungen Menschen in Neuss zu entwickeln und diese gemeinsam zu gestalten und umzusetzen. Die Teilnahme an der Befragung ist ab sofort bis Freitag, 29. Oktober, möglich. Interessierte können unter www.neusswasgeht.de/jugendbefragung abstimmen und mitteilen, welche gesellschaftlichen Themen ihnen besonders wichtig sind.

Bei der Entwicklung eines Methodenkonzeptes sollen die Kinder und Jugendlichen mitwirken. Dafür hat der Jugendhilfeausschuss mit dem Projekt „Jugendpartizipation Neusser Modell“ das Jugendamt beauftragt. Mit der Umfrage sollen nicht nur die Interessen- und Themengebiete der Kinder und Jugendlichen abgefragt, sondern auch die gewünschte Form der Teilnahme (Veranstaltungen, langfristige Projekte, Gremienarbeit und mehr) herausgefunden werden. In einem zweiten Schritt plant das Jugendamt mit dezentralen Konzepten, den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, unterschiedliche Methoden der Partizipation in Projekten auszuprobieren. Die Workshops sollen voraussichtlich Anfang kommenden Jahres stattfinden.

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Aus den Ergebnissen der Jugendbefragung und der Workshops soll abschließend das Gesamtkonzept „Jugendpartizipation Neusser Modell“ entwickelt werden. Der Jugendhilfeausschuss wird in seiner nächsten Sitzung am 16. November darüber beraten.

Das Thema Partizipation von Kindern und Jugendlichen ist seit vielen Jahren Thema in der Neusser Jugendpolitik. Die jährlichen Kinderversammlungen mit dem Bürgermeister in den unterschiedlichen Stadtteilen finden bereits seit zwei Jahrzehnten statt. Für ältere Kinder und Jugendliche soll nun ein ähnliches passendes Instrument der Beteiligung geschaffen werden.

Die jetzt gestartete Online-Umfrage dauert rund zehn Minuten. Neben Informationen zur eigenen Person – unter anderem kann angegeben werden, in welchem Stadtteil man lebt und welche Sprache zuhause meistens gesprochen wird – sollen Aussagen und Themen in ihrer Wichtigkeit eingeordnet werden: von Gesundheit über Tierschutz bis hin zu Religion und Glaube. Die Zustimmungsmöglichkeiten reichen dabei von „Stimmt völlig“ bis „Stimmt gar nicht“. Auch über einzelne Beteiligungsformen kann abgestimmt werden.

(jasi)