Neustart oder Stillstand? Schulangebot – neuer Streit in Neuss

Neuss · Es geht um nicht weniger als den Schulfrieden in Neuss. Den sieht die SPD nämlich durch die CDU bedroht und will ihn durch eine erneute Beratung in der Arbeitsgruppe Schulentwicklung wiederherstellen. Was heißt das für Eltern und Schüler?

 Nach dem Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2024/25 hatte Bürgermeister Reiner Breuer mit der Bezirksregierung über eine zusätzliche Eingangsklasse für das Gymnasium Norf verhandelt. Dabei handelt es sich laut SPD und Grüne aber um „kein tragfähiges Konzept für die Zukunft“.

Nach dem Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2024/25 hatte Bürgermeister Reiner Breuer mit der Bezirksregierung über eine zusätzliche Eingangsklasse für das Gymnasium Norf verhandelt. Dabei handelt es sich laut SPD und Grüne aber um „kein tragfähiges Konzept für die Zukunft“.

Foto: Andreas Buchbauer

Wird nun alles auf Anfang gesetzt? Diese Frage drängt sich auf, wenn man die Diskussionen über die Zukunft der weiterführenden Schulen in Kostenpflichtiger Inhalt Neuss verfolgt. Kaum hat die Verwaltung einen zweiten, überarbeiten Entwurf für den Schulentwicklungsplan vorgelegt, soll dieser wieder zur Beratung in die zuständige Arbeitsgruppe verwiesen werden – so der Vorschlag der SPD und Grünen. Der Hintergrund dieses Antrags: das diesjährige Anmeldeverfahren an den weiterführenden Schulen und die daraus resultierende Mehrklasse am Gymnasium Norf. SPD und Grüne sprechen zwar von einer nachvollziehbaren Entscheidung, ein „tragfähiges Konzept für die Zukunft“, wie es im Antrag heißt, sei dieses Vorgehen aber nicht – und schon gar nicht vereinbar mit dem Ergebnis der Arbeitsgruppe.