Stadthalle im Fokus Neue Diskussion um Videoüberwachung in Neuss

Neuss · Wieder einmal wird in Neuss über die Installation von Videoüberwachung im öffentlichen Raum diskutiert. Vor allem der Drogen-Hotspot Stadthalle wird von Teilen der Politik als Standort genannt. Doch bei der Umsetzung gibt es Probleme.

 Als kurzfristige Maßnahme wurde Ende vergangenen Jahres ein blickdichter, dunkler Zaun platziert, der verhindern soll, dass Hotel-Gäste und Stadthallenbesucher von Konsumenten und Dealern angesprochen werden.

Als kurzfristige Maßnahme wurde Ende vergangenen Jahres ein blickdichter, dunkler Zaun platziert, der verhindern soll, dass Hotel-Gäste und Stadthallenbesucher von Konsumenten und Dealern angesprochen werden.

Foto: Simon Janßen

Beim Ringen um Konzepte zur Kriminalitätsprävention und -aufklärung wird sie seit Jahren immer wieder ins Spiel gebracht. Bisher zogen die Befürworter einer Videoüberwachung in kritischen Bereichen jedoch immer den Kürzeren. Im Haupt- und Sicherheitsausschuss kam das vielschichtige Thema nun erneut zur Sprache. „Videoüberwachung kann eine Möglichkeit sein, gezielt zu helfen“, sagte Stefan Crefeld (CDU), kurz nachdem Kripo-Leiter Christian Kampa einen Kostenpflichtiger Inhalt Blick auf die Kriminalitätsstatistik für das vergangene Jahr gegeben hatte.