Neuss: SV Rosellen will Sportanlagen in Eigenregie führen

Modernisierung Theodor-Klein-Sportanlage Neuss : SV Rosellen will Sportanlagen in Eigenregie führen

Der SV Rosellen denkt darüber nach, von Vereinsmitgliedern genutzte Sportanlagen in Eigenregie zu übernehmen. Als ein Beispiel nennt Vorstandsmitglied Sven Schümann den Kraftraum in der Sporthalle Allerheiligen.

Aber auch die Übernahme der alleinigen Verantwortung für andere Anlagen könne Sinn machen, sagt Schümann mit Blick auf den Theodor-Klein-Sportplatz. Die geplante Brunnenbohrung, damit man bei der Bewässerung der Plätze unabhängiger und diese zudem kostengünstiger wird, werde wohl in diesem Jahr nicht mehr fertig, sagt Schümann. Er ist überzeugt: Als Verein hätte man das unkomplizierter und schneller erledigen können, weil man nicht an die Auflagen gebunden ist, die behördliches Handeln reglementieren.

Im Bezirksausschuss Rosellen, der am Mittwoch ab 17 Uhr im Heidezentrum tagt, wird davon (noch) nicht die Rede sein. Dort geht es in anderem Zusammenhang um die Modernisierung der Rosellener Bezirkssportanlage, auf der der SV Hausrecht genießt. Der Sportausschuss hatte sich schon dafür ausgesprochen, den Bau eines neuen Sportplatzes westlich oder nordwestlich der Sportanlage prüfen zu lassen. Diese Verlagerung wird nötig, um das geplante Neubaugebiet „Am schwarzen Graben“ gut erschließen zu können. Bei dieser Verlagerung aber auch bei der Sanierung des kleinen Spielfeldes soll jedoch der Belag gewechselt werden. Ganzjährig bespielbarer Kunstrasen statt Aschenplatz ist das Ziel. Allerdings soll die Stadt nur die Aschenplatz-Variante bezahlen müssen, für den Differenzbetrag will der SV Rosellen aufkommen. Das Finanzierungskonzept dazu wurde bislang aber noch nicht vorgelegt.

(-nau)
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