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Neuss: Stadt verbessert Grünflächenpflege

Optimierung in Neuss : Stadt verbessert Grünflächenpflege

Die Stadtverwaltung hat eine Verbesserung des Managements der Grünflächenpflege sowie der Technik angekündigt. Möglich werde das durch zusätzliche Kapazitäten in der Auftragssteuerung und -planung.

In der ersten Hälfte dieses Jahres kam es – unter anderem durch Corona-Streifendienste der Belegschaft und teilweise auch durch diverse Ausfälle bei externen Dienstleistern – zu temporären Verzögerungen in der Grünflächenpflege in Neuss. Nun teilte die Stadt allerdings mit, dass diese inzwischen wieder im Normalbetrieb läuft. Die Verwaltung hat nach eigenen Angaben außerdem das Qualitätsmanagement für externe Auftragsvergaben verbessert.

Im Detail heißt das: Durch zusätzliche Kapazitäten in der Auftragssteuerung und Auftragsplanung, die der Verwaltung seit Jahresmitte zur Verfügung stehen, sowie weiterer Spezialtechnik für die Pflege der Grünflächen sei zukünftig „ein deutlich verbessertes Management der Grünpflege“ möglich.

So werden beispielsweise ab dem kommenden Frühjahr in der Neusser Nordstadt die Intervalle in der Rasenmahd in den Bereichen Jröne Meerke, Jostensbusch, Kruchensbusch, im Grünzug Daimlerstraße und im Grünzug Nehringskamp angepasst.

Mit Problemen sah sich das Grünflächenamt zuletzt im vergangenen Sommer konfrontiert. Denn: Während sich Landwirtschaft und Gemüsegärtner über die warmen Temperaturen und die regelmäßigen Regengüsse freuten, kamen die Teams in der Abteilung tüchtig ins Schwitzen. Die Mitarbeiter der Verwaltung hatten die notwendigen Mäharbeiten und Gehölzrückschnitte aus dem Frühjahr noch nicht vollständig bewältigt, da sorgte die Witterung schon für weiteren üppigen Aufwuchs. Wie die Stadt damals mitteilte, konnte der Rückstand dadurch nur begrenzt aufgefangen werden, so dass die notwendigen Mäharbeiten nicht so schnell vorangingen. Auch die beauftragten Garten- und Landschaftsbauunternehmen konnten nicht immer sofort Abhilfe schaffen, so dass in manchen Stadtteilen deutlich zu sehen war, was noch getan werden musste. Das Amt für Stadtgrün, Umwelt und Klima bat daher die Bürger damals um ein wenig Geduld und Nachsicht. Die Defizite seien den Teams bekannt und bedürften in der Regel keiner besonderen Meldung.