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Neuss: Stadt stellt Aufforstungspläne für den Jostensbusch vor

Naherholungsgebiet in Neuss : Stadt stellt Aufforstungspläne für den Jostensbusch vor

Noch in diesem Frühjahr sollen im Jostensbusch neue Bäume gepflanzt werden. Dabei werden auch Arten genutzt, die Trockenheit besser vertragen, zum Beispiel Eiche, Feldahorn, Esskastanie, Blauglockenbaum und Kiefer.

Das teilt die Stadtverwaltung mit. Im vergangenen Jahr hatte es Protest aus der Bürgerschaft gegeben, nachdem im Jostensbusch insgesamt 35 Buchen, drei Kastanien und drei Eichen gefällt wurden. Zudem waren bei 18 Buchen die Kronen eingekürzt worden. Zentraler Kritikpunkt: So sei der Jostensbusch, der 2014 stark von Pfingsturm Ela getroffen wurde, kein Bürgerpark.

Umweltdezernent Matthias Welpmann wird den Bürgern am Dienstag, 5. Februar, auf einer Versammlung im Jostensbusch vorstellen, welche Aufforstungsmaßnahmen geplant sind und welche Bäume konkret ausgewählt wurden, um den Jostensbusch in Zukunft wieder ergrünen zu lassen. Beginn der Bürgerversammlung ist um 16 Uhr. Auch die noch offenen Bodenflächen im Jostensbusch sollen wieder begrünt werden, dazu soll eine extensive Wiesenmischung eingesät werden. Vor möglichen zusätzlichen Ersatzpflanzungen möchte die Stadt allerdings die weitere Entwicklung des verbliebenen Baumbestands in den nächsten Jahren abwarten.

Dass insgesamt 41 Bäume im Jostensbusch entfernt werden mussten, erklärt die Stadtverwaltung mit Krankheitsbefall. Dieser sei so weit fortgeschritten gewesen, dass Stämme oder Äste instabil wurden. Um Besucher keiner Gefahr auszusetzen, seien die Fällungen unumgänglich gewesen. Die Baumfällungen waren insbesondere ein Thema bei der Jahreshauptversammlung des Initiativkreises Nordstadt. Dort war von „Kahlschlag“ die Rede.

(NGZ)