An der Erprather Straße in Neuss Die Stadt rasiert den „Hunde-Dschungel“

Neuss · Es war ein großes Ärgernis für Hundehalter, die ihren Vierbeinern an der Erprather Straße ein wenig Auslauf gewähren wollten. Auf der dort von der Stadt ausgewiesenen Hundeauslauffläche wucherten nämlich verschiedenste Pflanzen. Nun hat die Stadt die Fläche gemäht.

 Die Fläche soll zweimal jährlich gemäht werden.

Die Fläche soll zweimal jährlich gemäht werden.

Foto: Simon Janßen

Brennnesseln, pieksende Disteln und sogar Bärenklau, der bei Mensch und Tier allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Anfang August hatte die Stadt noch betont, dass es Hunde gibt, die es vorziehen, in solchen „extensiven“ Flächen – das sind Areale, die mit verhältnismäßig geringem Aufwand betrieben werden – zu stöbern. Kostenpflichtiger Inhalt Nichtsdestotrotz werde die Stadt prüfen, ob die Fläche häufiger gemäht werden kann. Und genau das ist jetzt geschehen. Nun wurde die Fläche von den teilweise gefährlichen Pflanzen befreit, und die Hundeauslauffläche kann wieder als solche genutzt werden. Das freut vor allem die „Initiative Reuschenberger Hundepfoten“, die einen offenen Brief an Umweltdezernent Matthias Welpmann verfasst hatte, in dem die Zustände auf der Fläche kritisiert wurden. „Hunde können jetzt gefahrlos längere Strecken sprinten und Hundesport betreiben. Auch der Weg zum erfrischenden Erftwasser ist für unsere Tiere jetzt frei“, lobt Bernd Kahlbau von der FDP.

Sie haben ein Anliegen? Am schnellsten geht’s per Anruf unter der Telefonnummer 02131 404284 oder schreiben Sie eine E-Mail, Stichwort „Bürgermonitor“, an neuss@ngz-online.de.

(jasi)
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