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Neuss: Spiele-Tipps für die Corona-Zeit mit der Familie daheim

Freizeit in Neuss : Spiele-Tipps für daheim

Es gibt Spiele-Klassiker, die schon Generationen gerne zum Zeitvertreib nutzten. Einige Beispiele für die Zeit zu Hause.

Vier Wochen ohne Schule und Kindergarten sind vorbei. Der Einsatz lohnt, die Corona-Infektionskurve geht runter. Die Anzahl der Ideen, was man mit den Kindern machen kann, aber leider auch. Zeit, sich an alte Klassiker zu erinnern:

Mit Bauklötzen einen Turm bauen, kann die Zeit vertreiben. Aber im Familienkreis gibt es auch die Möglichkeit zu mehr Geselligkeit – mit altbekannten Spieleklassikern, deren Material vermutlich jeder zu Hause hat. Foto: pixabay.com

Stadt-Land-Fluss Dieses Spiel vertreibt nicht nur die Zeit, sondern hat gleich auch noch einen Lerneffekt: Stadt, Land, Fluss. Alle Spieler schreiben auf ein querliegendes Blatt in Spalten die Kategorien Stadt, Land, Fluss und danach beliebige andere Kategorien. Zum Beispiel: Beruf, Pflanzen, Tiere, Namen, Werkzeug, Sportarten oder Musiker. Nun sagt Spieler A lautlos das ABC auf. Spieler B sagt irgendwann „Stopp“, und nun muss jeder eine Stadt, ein Land einen Fluss und so weiter finden, die mit dem Buchstaben anfangen, bei dem Spieler A gerade stehen geblieben war. Ist ein Spieler fertig, ruft er Stopp und alle müssen den Stift beiseite legen. Dann gibt es Punkte: Haben mehrere Spieler in einer Kategorie das gleiche Wort aufgeschrieben, gibt es fünf Punkte, haben alle unterschiedliche Begriffe, gibt es zehn Punkte, hat nur ein einziger Spieler in einer Kategorie ein Wort gefunden, gibt es 20 Punkte. Damit auch jüngere Spieler den Spaß nicht verlieren, sollten sie entweder mehr Zeit oder mehr Punkte erhalten. Die Regeln kann jeder selbst festlegen.

Watte-Fußball Ein Wattebällchen, zwei kleine Pappschachteln und ein leerer Esstisch werden für das zweite Spiel benötigt: Wattepusten. Die Pappschachteln müssen wie Tore mittig an den kurzen Seiten des Tisches mit ein paar Klebestreifen befestigt werden. Die Watte wird in die Tischmitte gelegt. Nun müssen die beiden Spieler, die gegeneinander spielen, versuchen, das Wattebällchen in das Tor des Gegners zu pusten. Ob man auf Zeit spielt, oder die Spieler nach dem ersten Tor wechseln, wie es weitergeht, wenn die Watte vom Tisch fliegt – all das kann frei festgelegt werden. Aber möglichst vor Spielbeginn.

Ich packe meinen Koffer... Ein gutes Gedächtnis ist bei Spiel Nr. 3 gefragt: Ich packe meinen Koffer.... Kennt vermutlich jeder von langen Urlaubsfahrten. Spieler A beginnt mit dem Satz: Ich packe meinen Koffer und nehme mit...“ Dann fügt er irgendeinen Gegenstand hinzu, zum Beispiel „eine Hose“ Spieler B wiederholt diesen Satz, inklusive der Hose und fügt nun einen weiteren Gegenstand hinzu, zum Beispiel „Seife“. Der nächste nimmt nun Hose, Seife und wieder etwas neues mit. So geht es immer weiter bis jemand die Reihenfolge durcheinander bringt oder nicht mehr weiß, was in den Koffer gepackt wurde. Wer es lustiger mag, packt zur Abwechslung Gesten oder Bewegungen ein: Lächeln, klatschen, knutschen, Kniebeugen, Seil-Springen – hier kann es richtig sportlich werden – und einfacher zu merken ist es übrigens auch.

Hang-Man Kein Seil, sondern Stift und Papier müssen für das nächste Spiel zur Hand sein: Hang-Man. Spieler A überlegt sich ein möglichst langes Wort und macht für jeden Buchstaben des Wortes einen Strich auf das Papier. Die anderen Spieler schlagen nun der Reihe nach Buchstaben vor. Kommt der genannte Buchstabe in dem Wort vor, muss Spieler A ihn an der richtigen Stelle aufschreiben.

Gehört der genannte Buchstabe nicht in das Wort, wird der erste Strich eines Galgens gemalt. Bei jedem weiteren Buchstaben, der nicht zum Wort gehört, wird der Galgen weiter gemalt und schließlich ein Strichmännchen, das am Galgen hängt. Sind Galgen und Männchen komplett, hat Spieler A gewonnen, ist das Wort erraten haben die anderen den Sieg errungen. Die Variante für Profis: Vokale müssen erkauft werden, und zwar mit einem Strich am Galgen.