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Neuss: SPD legt Plan für Neubaugebiet „Am schwarzen Graben“ vor

Wohnraum für junge Familien geplant : SPD legt Plan für Neubaugebiet „Am schwarzen Graben“ vor

Die SPD hat die Sommerpause genutzt, um eine Planung für das seit Jahren geforderte Neubaugebiet „Am schwarzen Graben“ in Rosellerheide zu entwickeln. Das Architekturbüro Unsel hat der SPD dabei zur Seite gestanden und nach Einschätzung der SPD-Planungsexperten einen Entwurf vorgelegt, der „absolut überzeugt und zeitnah realisierbar ist“.

Geplant sind nach Entwurf des Architekten 31 Wohneinheiten, die sich parallel zur Neukirchener Straße südlich der Straße „Am schwarzen Graben“ in vier Reihen gruppieren. Dabei wurden sowohl die vorhandenen Kanalkapazitäten wie auch die Wirkungen auf die nahegelegenen Sportanlagen und den Kirmesplatz berücksichtigt.

Nach Einschätzung des örtlichen Stadtverordneten Ralph-Erich Hildebrandt, Mitglied im Planungsausschuss, kann durch die Konzeption das ansonsten sehr zeitaufwendige Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes verkürzt werden.

SPD-Chef Sascha Karbowiak und Fraktionsvorsitzender Arno Jansen sind ebenfalls überzeugt von dem Entwurf: „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum gerade für junge Familien. Viele Bürgerinnen und Bürger in Rosellerheide und Allerheiligen wünschen sich, dass ihre Kinder vor Ort Bauland finden und nicht ins Umland ziehen müssen. Das können wir mit diesem Plan hervorragend erreichen.“

Die nächsten Umsetzungsschritte haben die Sozialdemokraten eingetaktet. Die Planungen des Architekten sollen zuerst vor Ort präsentiert werden. Auch, um dort mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Dazu laden die Verantwortlichen für Mittwoch, 12. September, 19.30 Uhr, zur nächsten „SPD Neuss im Dialog‘“-Veranstaltung ins Heidezentrum an der Neukirchener Straße 63 ein.

Für den Bezirksausschuss am 26. September soll es dann einen konkreten Antrag geben und der Planungsausschuss der Stadt kann bereits einen Tag später, am 27. September, dem Vorhaben sein „Okay“ geben. „Wenn alle mitziehen und die Planungen nicht durch die üblichen ‚Oberbedenkenträger’ künstlich verzögert werden, könnten bald junge Familien ein neues Zuhause im Neusser Süden finden“, sagen Karbowiak und Jansen.

(NGZ)