Modernisierung abgeschlossen Sparkasse in Neuss-Weckhoven wiedereröffnet

Weckhoven · Innerhalb von nur vier Wochen wurde die Sparkassen-Filiale in Weckhoven rundum erneuert. Welche Vorteile haben Kunden dadurch und welche Filialen sind als nächstes dran?

 Am Dienstag bei der Wiedereröffnung (v.l.): Guido Nix, Andrea Wassenberg, Markus Berghoff, Marcus Longerich, Jochen Klougt und Yunus Dogan.

Am Dienstag bei der Wiedereröffnung (v.l.): Guido Nix, Andrea Wassenberg, Markus Berghoff, Marcus Longerich, Jochen Klougt und Yunus Dogan.

Foto: Stefan Büntig

Was in vier Wochen alles geleistet werden kann, konnte man am Dienstag bei der Wiedereröffnung der Sparkassenfiliale in Weckhoven sehen. Am 10. Juni hatten die Umbaumaßnahmen begonnen und sie konnten pünktlich in nur vier Wochen erledigt werden. Durch dieses Engagement kann der Kundenservice verbessert werden, es führt zu Energieeinsparungen und die Geldautomaten wurden vor Sprengungen geschützt. Die wichtigste Botschaft für die Kundinnen und Kunden ist aber: Die Sparkasse hat in den Standort Weckhoven investiert und deshalb ist seine Zukunft gesichert.

In den Filialen der Sparkasse wird tagtäglich über Geld, über Zahlen gesprochen. Eine Zahl soll aber geheim bleiben, nämlich wie teuer die Umbaumaßnahmen waren. Yunus Dogan ist Bauleiter, sein Arbeitgeber ist nicht eine Baufirma, sondern die Sparkasse Neuss. „Es war schon ein sehr sportliches Ziel, den Zeitrahmen einzuhalten“, sagte Dogan am Dienstag. Es war zunächst ein rohbauähnlicher Zustand hergestellt worden. Dann wurde der Innenraum saniert, die Gebäudetechnik wurde ebenso auf den neuesten Stand gebracht wie der Brandschutz. Auch die Beratungsräume sind kaum wiederzuerkennen. Renoviert wurden außerdem der Selbstbedienungsbereich und die Kassenhalle.

Der Filialleiterin Andrea Wassenberg gefallen der Umbau und auch die Möglichkeiten, die er den Kunden eröffnet. „Wir können jetzt die digitale Welt mit Leben füllen“, sagte die Filialleiterin. Und sie fügte hinzu: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern macht das auch Spaß.“ Die Jüngeren hätten den Älteren in einer Art Patenschaft unterstützend zur Seite gestanden. Der Kunde hat die Qual der Wahl: Er kann die neuen technischen Möglichkeiten nutzen oder aber den persönlichen Kontakt pflegen.

Jochen Klougt, Leiter der Immobilien-Organisation, spricht in diesem Zusammenhang von einem hybriden System. Da sind die alltäglichen Geschäfte, die im Selbstbedienungsbereich erledigt werden können. Ist Beratungsbedarf erforderlich, stehen die Sparkassenangestellten zur Verfügung. Diese persönlichen Kontakte können nach dem Umbau in einer noch abgeschirmteren Atmosphäre stattfinden. Einen Heimatbezug stellen die Landschaftsfotografien im Panoramaformat von Wolfgang Lampert her. Sparkassen-Vorstandsmitglied Marcus Longerich kündigte an, dass alle 25 Sparkassenstandorte auf den neuesten Stand gebracht werden. Als nächstes werden die Filialen in Gnadental, Holzheim und Büttgen runderneuert. In Weckhoven ist in nächster Zeit noch eine Fotovoltaikanlage vorgesehen – dafür war der Vierwochen-Zeitraum doch zu knapp bemessen.

(barni)