Infoabend in Neuss Wenn Endometriose zum Thema unter Männern wird

Neuss · Hinter dem Begriff „Endometriose“ verbirgt sich häufig ein langer Leidensweg für Frauen. Auf die oft späte Diagnose folgt eine langwierige Behandlung der Krankheit. Deshalb widmet sich Chefarzt Matthias Korell diesem Thema – und klärt Männer auf. Worüber sie sich austauschen.

Der Chefarzt der Gynäkologie (r.), Matthias Korell, klärte die interessierten Männer über den Umgang mit der Krankheit Endometriose auf.

Der Chefarzt der Gynäkologie (r.), Matthias Korell, klärte die interessierten Männer über den Umgang mit der Krankheit Endometriose auf.

Foto: Wolfgang Walter

Frauen, die über starke, oft krampfartige Schmerzen während der Monatsblutung klagen, leiden nicht selten unter der Krankheit Endometriose. Rund 340.000 Patientinnen erhielten 2022 diese Diagnose – und die Zahlen steigen, wie eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland zeigt. Der Hintergrund: Die Krankheit bekommt immer mehr Aufmerksamkeit – und zwar nicht nur von Frauen. Matthias Korell, Psychotherapeut und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Johanna-Etienne-Krankenhaus, richtet sich mit seinem „Männerabend zur Endometriose“ deshalb ganz gezielt an Partner von betroffenen Frauen.