Neuss: Schützen in Gnadental ehren Schützenkönig Volker Köhler-Linden

Königsehrenabend in Neuss-Gnadental : Gnadentaler Schützen ehren ihre Majestät

Am Königsehrenabend fand das Komitee um Majestät Volker Köhler-Linden persönliche Worte.

Der amtierende Gnadentaler Schützenkönig Volker Köhler-Linden wurde am Samstag anlässlich des Königsehrenabend in der Gaststätte „Ginsterecke“ geehrt. Dazu lud Vizepräsident Michael Dutiné Schützen, Freunde und persönliche Gäste der Majestät ein.

Köhler-Linden, der bereits im Amtsjahr 2013/2014 königliche Luft schnupperte, als Prinz an der Seite von Eckhard Linden, haben in diesem Jahr die Rollen getauscht. In der Laudatio von Dutiné wurde die Reiselust des Königpaares in den Vordergrund gestellt. Die Reisen nach Norwegen und Namibia und die Leidenschaft für Opern fanden außerdem Erwähnung. Besuche in Opernhäusern in Sydney, Mailand und New York dienten als Beleg für die königliche Reiselust.

Geehrt wurde auch Stephan Parsch, im Jahr 2017/2018 zum zweiten Mal höchster Repräsentant des Bürger und Heimatvereins. Er wurde mit einer goldenen Ehrennadel mit Lorbeerkranz ausgezeichnet. Weiterhin wurde der Königsorden vorgestellt, in dessen Anschluss Köhler-Linden viele Schützen auszeichnete. Der Orden zeigt das Wappen der Schützengilde, die natürlichen Grenzen des Stadtteils Gnadental, die Erft und den am Rhein gelegenen Sporthafen, aber auch einen Cent. Dieser Cent hat eine ganz besondere Bedeutung, Köhler-Linden habe ihn auf dem Weg zum Vogelschuss am letzten Schützenfest-Sonntag gefunden, kurios sei dabei, dass der Cent nach dem erfolgreichen 43.Schuss, wieder aus der Uniform verschwunden sei. Daher sollte dieser Glückscent auf dem Orden weiter leben.

Erfreulich waren außerdem die Hinweise von Geschäftsführer Stefan Arcularius, der fünf Großfackeln und vier Transparente vermelden konnte. Das sei ein gutes Zeichen für den Erhalt einer schönen Tradition im Gnadentaler Schützenwesen.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung vom „Musikverein Holzheim“ mit Unterstützung des Gnadentaler Regimentstambourcorps „Frei Weg“.

Für das nächste Amtsjahr haben sich direkt zwei Bewerber gemeldet, die am Schützen-Sonntag, 2. Juni, um den Titel schießen. Nachfolger und Anwärter des höchsten Amts im Gnadentaler Schützenwesen werden damit entweder Herbert Adams aus dem Jägerzug „Jröne Jonge“ oder der Major der Schützenlust Gnadental 1998, Theo Schneider.

(NGZ)
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