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Neuss: Schülerinnen gestalten Ausstellung im Museum

Studio in Neuss : Schülerinnen gestalten Ausstellung im Museum

Im Clemens-Sels-Museum öffnet am Donnerstag eine neue Studioausstellung: Gestaltet wurde sie von Schülerinnen des Gymnasiums Marienberg - passend zur aktuellen Schau über die Tänzerin Loïe Fuller.

Seit Anfang November ist im Clemens-Sels-Museum eine Ausstellung über Loïe Fuller zu sehen: Plakate, Filmsequenzen und Plastiken geben einen Einblick in das Leben der Künstlerin, die mit ihrem Serpentinentanz über Nacht berühmt wurde und bekannt für ihre innovativen Ideen – etwa den Einsatz von Elektrizität – war.

Immer wieder bietet das Museum Sonderveranstaltungen zu der Schau an – seien es Führungen oder Vorträge.

Und nun öffnet am Donnerstag, 16. Dezember, im Studio des Museums eine dazu passende Schau unter dem Titel „Poetisierung der Bewegung.“ Erstellt wurde sie von Schülerinnen des Kunstleistungskurses des Erzbischöflichen Gymnasiums Marienberg: Besonders beeindruckte sie der Bühnentanz und die darin enthaltene Simultanität, die futuristisch und kubistisch anmutet.

Es geht aber auch um die Tänzerin als Person, die mit ihrem Wirken zu einem Gesamtkunstwerk wurde. Unter der Leitung ihres Lehrers Olaf Gruschka fertigten die Schülerinnen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unterricht am Original“ fotografische Gruppenarbeiten zu der Sonderausstellung an. Dabei setzten sie sich kreativ mit den Werken auseinander – die Ergebnisse werden nun im Museum präsentiert.

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Die Studioausstellung wird am Donnerstag, 13 Uhr, von der Kuratorin Anita Hachmann eröffnet, der Eintritt und die Teilnahme sind kostenfrei. Die komplette Sonderausstellung „Loïe Fuller – Tänzerin aus Licht und Farbe“ kann noch bis Sonntag, 30. Januar, besucht werden. Und wer die Schau nicht selber erkunden möchte, hat jeden Sonntag die Gelegenheit, an einer Führung teilzunehmen. An diesem Sonntag werden gleich zwei Touren angeboten: einmal um 14 und einmal um 15.30 Uhr. Die Teilnahme an der Führung kostet vier Euro zuzüglich Eintritt.