Neuss: Sanierung auf der Museumsinsel Hombroich kann beginnen

Museumsinsel in Neuss : Sanierung in Hombroich beginnt

Mehr als 15 Millionen Euro sind zusammen, auch eine private Großspende ist dabei. Im „Labyrinth“ haben die Vorbereitungen schon begonnen.

Für die Stiftung Insel Hombroich beginnt das neue Jahr mit Zuversicht: Dank der Finanzierungszusagen der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Nordrhein-Westfalen (jeweils 6,5 Millionen Euro), des Rhein-Kreises Neuss, der Stadt Neuss (jeweils 900.000 Euro) und einer privaten Zuwendung der Unternehmerin Susanne Klatten (500.000 Euro), kann die Stiftung 2019 mit der Sanierung des Ausstellungspavillons Labyrinth im Museum Insel Hombroich nach ökologischen und konservatorischen Kriterien beginnen.

Nachfolgend ermöglichen die Zuwendungen die Sanierung des Ausstellungspavillons Zwölf-Räume-Haus. Die Ertüchtigung der von Erwin Heerich entworfenen Gebäude ist ein wichtiger Teil eines konservatorischen Maßnahmenpaketes, das die Stiftung in wesentlichen Punkten bereits umgesetzt hat. Ab Frühjahr wird zudem das ehemalige Wohnhaus des Malers Gotthard Graubner zur Präsentation der Sammlung genutzt und in die Wegeführung des Museums einbezogen.

Rund 15 Millionen Euro sind über die verschiedenen Wege zusammengekommen. Die Kosten für die komplette Sanierung etwa des „Labyrinths“ und des „Zwölf-Räume-Hauses“ belaufen sich nach Aussage des Stiftungsvorsitzenden Oliver Kruse „auf geschätzte Nettobaukosten von 15 Millionen Euro“. Im „Labyrinth“ haben die Vorbereitungen schon begonnen, es ist schon seit längerem für die Besucher der Museumsinsel geschlossen.

Laut einer Vorlage für den Kulturausschuss waren die Bemühungen der Stadt Neuss, bei der Sanierung aus Städtebaumitteln des Bundesbauministeriums gefördert zu werden, jedoch gescheitert.

(hbm)