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Neuss: Rettungskräfte suchen Schwimmer im Rhein

Einsatz in Neuss : Rettungskräfte suchen nach Schwimmer im Rhein

Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte sind am Mittwochabend zu einem Einsatz am Rhein bei Uedesheim ausgerückt. Gegen 20.12 Uhr hatte ein Augenzeuge einen Schwimmer in der Mitte des Flusses gesehen.

Daraufhin rückten Mitglieder der DLRG Neuss, die in Uedesheim ihre Rheinwache hat, die Wasserwacht des Deutschen Roten-Kreuzes (DRK) sowie die Feuerwehr Neuss, die Kreispolizei und die Wasserschutzpolizei aus. Zudem wurde ein Hubschrauber eingesetzt. „Der Schwimmer soll sich im Rhein nahe der Fleher Brücke befunden haben“, sagt DLRG-Einsatzleiter Lutz Seebert. Gefunden wurde der Schwimmer allerdings nicht.

Um kurz nach 21 Uhr wurde die Suche abgebrochen. Zur Sicherheit fuhren Streifenwagen der Kreispolizei auch das Rheinufer ab, um zu sehen, ob der Gesuchte dort vielleicht an Land gegangen sei. „Aber auch diese Suche verlief ergebnislos“, sagt Polizeisprecherin Diane Drawe. Unklar ist daher, ob sich tatsächlich ein Schwimmer in Not im Rhein befand oder es sich möglicherweise um falschen Alarm handelte. Der Einsatz mit mehreren Booten und einem Hubschrauber sorgte für Aufsehen am Rhein bei Uedesheim.

Die DLRG warnt grundsätzlich vor dem Schwimmen im Rhein. Aufgrund seiner Strömung sei der Fluss auch für geübte Schwimmer gefährlich. Am besten bleibe man dort ganz aus dem Wasser, erklärt Lutz Seebert. Für die DLRG war es am Mittwochabend bei Weitem nicht der erste Einsatz in diesem Monat. Am 8. Juli hatten die Retter drei Kinder aus dem Fluss geholt, die am Himmelgeister Ufer in Not geraten und offenbar beim Spielen zu weit in den Rhein gezogen worden waren. Und am 22. Juli wurden zwei junge Frauen (16 und 20 Jahre alt) in den Strom gezogen. Ein Arzt führte Wiederbelebungsmaßnahmen mit einem Beatmungsbeutel bei der 20-Jährigen durch.