Betrüger in Neuss haben Seniorin im Visier Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern

Neuss · Mit einer Mischung auf Telefonanrufen und Besuchen an der Haustür versuchen Gauner an das Geld von Senioren zu kommen. Die Polizei in Neuss warnt vor der Masche. So können Sie sich schützen.

 Betrüger versuchen, Senioren am Telefon zur Preisgabe persönlicher Kontodaten zu überreden. So können Sie sich schützen.

Betrüger versuchen, Senioren am Telefon zur Preisgabe persönlicher Kontodaten zu überreden. So können Sie sich schützen.

Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Angesichts neuer Betrugsversuche warnt die Polizei Neuss vor Anrufen und Besuchen vermeintlicher Bankmitarbeiter. Am Donnerstag, 11. April, hatte gegen 12.45 Uhr das Telefon einer 89-jährigen Neusserin geklingelt. Ein Mann gab sich als Bankmitarbeiter aus und schilderte der Frau, dass es zu einer Überweisung von ihrem Konto gekommen sei und man aus diesem Grund nun ihre Karte prüfen müsse. Dazu solle sie ihre PIN-Nummer telefonisch durchgeben.

Ein weiterer unbekannter Mann klingelte daraufhin an der Haustür der älteren Dame. Sie hielt ihre Tür jedoch geschlossen, so dass es zu keiner Übergabe kommen konnte. Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen übernommen. Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor dieser Masche mit einer Kombination aus Anrufen und Besuchen an der Haustür.

Anhand geschickter Gesprächsführung und möglicherweise auch bereits zuvor abgegriffener Daten versuchen die Betrüger, ihre Opfer zu überzeugen, zunächst weitere Daten, wie etwa Tan- und Pin-Nummern, zu übermitteln. Damit erhalten sie Zugriff auf das Konto. Auch die Seiten, auf denen die Nummern eingegeben werden sollen, sehen oft auf den ersten Blick den echten relativ ähnlich. Meist fällt der Betrug erst auf, wenn der Schaden entstanden ist. Die Polizei weist darauf hin, dass Banken ihre Kunden grundsätzlich nicht am Telefon kontaktieren, um persönliche Daten abzufragen.

(ki-)
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