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Neuss: Ordnungsservice soll durch die City fahren dürfen

Arbeitskreis der Neusser CDU : Ordnungsservice soll durch die City fahren dürfen

Bei einem CDU-Arbeitskreis wurden Verbesserungsvorschläge für den Kommunalen Service- und Ordnungsdienst gemacht.

Unter dem Arbeitstitel „Von einem bescheidenen Anfang bis zum heutigen Tätigkeitsfeld“ hat sich der CDU-Arbeitskreis Sicherheit und Ordnung (AKSiO) jetzt mit dem neuen Konzept des Kommunalen Service- und Ordnungsdienstes (KSOD) der Stadt beschäftigt. Dabei wurden der Bekanntheitsgrad des Dienstes hinterfragt und konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht. Gemeinsam mit Holger Lachmann, dem zuständigen Beigeordneten der Stadt, sowie Thomas Mathen, Abteilungsleiter im Ordnungsamt, wurde das neu aufgestellte Konzept der Stadt mit den Mitgliedern erörtert.

Bei der regen Diskussion wurden zwei Verbesserungspunkte aufgezeigt. So müsse der generelle Bekanntheitsgrad des KSOD gesteigert werden. Darüber hinaus sollten die Fahrzeuge des KSOD auch den Hauptstraßenzug der Innenstadt befahren dürfen; ein Sonderrecht, welches bislang nur die Polizei und Rettungsdienste hätte. „Wir wollen Sicherheit sichtbar machen“, betonte der Stadtverordnete Stefan Crefeld, der diesen Wunsch auch aus vielen Bürgergesprächen kannte. In seiner Einführung erinnerte Crefeld an den sehr bescheidenen Anfang des damaligen Kommunalen Servicedienstes (KSD), der vor genau 20 Jahren zunächst mit zwei Mitarbeitern und begrenzt auf die Innenstadt vom Stadtrat aufgestellt wurde.

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Im Laufe der nächsten Jahre stieg die Zahl der Mitarbeiter auf acht; wobei lange Zeit auch nicht alle Stellen besetzt waren. Erst Ende 2016 wurde gemeinsam durch die Politik beschlossen, den Dienst innerhalb der nächsten zwei Jahre personell sowie materiell deutlich zu verstärken und den Einsatzschwerpunkt stärker auf den Bereich Sicherheit und Ordnung (anstatt Service) zu legen.

Aktuell sind von den beschlossenen 16 Stellen 14 besetzt (davon zwei Frauen) und bis zum Oktober soll die komplette Personalstärke erreicht sein. Zusätzlich wurde der Fuhrpark vergrößert und die Ausrüstung verbessert. Auch die Anforderungen und die Ausbildung des Personals wurden mit dem neuen Konzept klar bestimmt.