Öffentlichkeitstag des „Paritätischen“ in Neuss Wenn Gleichberechtigung auf soziale Arbeit trifft

Neuss · Für den 9. September lädt die Kreisgruppe des „Paritätischen“ zum Öffentlichkeitstag auf den Neusser Marktplatz ein, wo der Verband sich und seine Mitgliedsorganisationen vorstellt. Was wird geboten?

Andreas Schnier, Barbara Shahbaz und Heike Wolf (v.l.).

Andreas Schnier, Barbara Shahbaz und Heike Wolf (v.l.).

Foto: Andreas Woitschützke

Ob „MS-Gesellschaft“ oder „Landesverband der Tagesmütter“ – insgesamt gehören 45 Mitgliedsorganisationen mit 84 Einrichtungen zur Neusser Kreisgruppe des Paritätischen NRW. Alle haben ihren Schwerpunkt in der sozialen Arbeit verankert und gestalten und bereichern auf diese Weise die soziale Landschaft im Rhein-Kreis Neuss.

Für den 9. September, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr, lädt die Kreisgruppe zum diesjährigen Öffentlichkeitstag auf den Neusser Marktplatz ein, wo der Verband sich und seine Mitgliedsorganisationen vorstellt und unter anderem mit Infoständen vertreten sein wird.

„In diesem Jahr steht das Thema Tätigkeitsfelder in der sozialen Arbeit im Fokus“, sagt Barbara Shahbaz, die Geschäftsführerin der Kreisgruppe Neuss des Paritätischen NRW. Die Mitgliedsorganisationen stellen vor Ort ihre verschiedenen Tätigkeitsfelder vor, sodass sich im Idealfall mehr Anwärter für das Freiwillige Soziale Jahr sowie ehrenamtlich Tätige und Sozialarbeiter für die verschiedenen Arbeitsfelder finden lassen sollen. „Seien Sie neugierig und fragen Sie uns, ob Sie nicht Ihren Job bei uns finden“, wünscht sich Barbara Shahbaz von den Neusser Besuchern.

An weiteren Infoständen und angebotenen Talk-Runden können sich die Besucher auch über die Arbeit der Paritätischen und der Selbsthilfe-Büros informieren. An die können sich alle Menschen wenden, die eine Selbsthilfegruppe gründen oder für sich selbst finden wollen. Die angebotene Zeitschrift „Selbsthilfe-Landschaft“ kann darüber hinaus bei der Orientierung helfen.

Shahbaz erklärt die vielfältigen Möglichkeiten, die Mitarbeiter in den verschiedenen Organisationen haben. Unter anderem sei auch ein berufsbegleitendes Studium oder eine Ausbildung möglich. Aber auch Praktika sind gerne gesehen.

Insgesamt ginge es immer um den sozialen und gemeinnützigen Aspekt. „Bei uns geht man nicht arbeiten, damit der Geschäftsführer Lamborghini fährt“, betont Shahbaz.

(NGZ)