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Neuss: Margret Huth, Repräsentantin auf der Roten Couch, ist gestorben

Margret Huth ist gestorben : Für den Rhein-Kreis auf der Roten Couch

Margret Huth, die von den NGZ-Lesern im Jahr 2006 für Horst Wackerbarths „Galerie der Menschheit“ gewählt wurde, ist im Alter von 87 Jahren gestorben.

Elf Kinder hat sie großgezogen, zusätzlich noch drei Pflegekinder gehabt – nun ist Margret Huth im Alter von 87 Jahren gestorben. Ihre Lebensleistung war es, die 2006 die NGZ-Leser so überzeugt hatte, dass sie sie auf den ersten Platz der NGZ-Aktion „Wer kommt auf die Rote Couch?“ gewählt haben. Für die damals 71-Jährige bedeutete das ein Fotoshooting an ihrem Wunschort, dem Kinderbauernhof in Gnadental, auf dem dortigen Spielplatz, wo der in der Düsseldorf ansässige Fotokünstler Horst Wackerbarth sie auf seiner Roten Couch fotografierte.

Margret Huth hatte in der damaligen Aktion der NGZ 212 Stimmen auf sich vereinigen können. Alle Kandidaten waren einzeln im Porträt vorgestellt worden. Es ging schließlich um die „Galerie der Menschheit“ (Gallery of Mankind) des Fotokünstlers, mit berühmten Vertretern wie dem Geiger Yehudi Menuhin, aber auch einem solchen, der aus dem Rhein-Kreis kommen sollte. Die NGZ und NE-WS 89.4 hatten in Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Stiftung zehn Kandidaten ausgewählt, unter denen sich eben Margret Huth als Repräsentantin für die Region durchsetzte. Noch einmal stand sie im Mittelpunkt, als das Foto mit ihr auf der Roten Couch auch in einer Ausstellung im Kulturzentrum Sinsteden gezeigt wurde.

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Margret Huth wurde als Margarete Kerkhof in den Niederlanden geboren. Sie wurde nach der Hochzeit mit ihrem Mann Peter kurz Margret Huth gerufen, behielt aber ihren Mädchennamen und arbeitete  als Büroangestellte,  bis das erste Kind kam. Gern wäre sie, so hatte sie 2006 im NGZ-Porträt gestanden, Erzieherin geworden. Ihr Mann Peter ist bereits im Juni 2011 gestorben.

(hbm)