Neuss: Lebenshilfe feiert Richtfest in Gnadental

Wohnhaus an der Sophienstraße: Lebenshilfe Neuss feiert Richtfest in Gnadental

Neues Zuhause für 24 Menschen mit Behinderung.

24 Menschen mit Behinderung werden im kommenden Herbst in Gnadental ein neues Zuhause finden. Träger der Einrichtung ist die Neusser Lebenshilfe. Das zweigeschossige Wohnhaus im Neusser Stadtteil an der Sophienstraße soll das älteste Haus der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung an der Theresienstraße 18 in Weckhoven ersetzen. Das wurde bereits 1974 gebaut. Am Mittwoch nun wurde Richtfest in Gnadental gefeiert. Investieren wird die Lebenshilfe dort über 2,5 Millionen Euro.

Der Verein, der dafür eintritt, dass Menschen mit geistigen Behinderungen die gleiche Wohn- und Lebensqualität haben wie andere auch, unterhält in der Stadt bereits fünf Wohnhäuser mit jeweils drei Wohngruppen. Darüber hinaus bietet er noch weiteren 160 Menschen in sechs Wohngruppen eine Unterkunft. In den Wohnhäusern können sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung leben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des ambulant unterstützten Wohnens.

  • Ambulante Wohnformen : Ein Zuhause für 24 Menschen mit Handicap

„Hier gehört Wohnen und Leben zusammen“, sagte Kreisdirektor Dirk Brügge beim Richtfest. Der Rohbau steht und das wurde mit dem Richtspruch vom Architekten Jürgen Stahlschmidt und kirchlichem Segen gefeiert. Die Vorsitzende der Lebenshilfe, Angelika Quiring-Perl, die Geschäftsführer Gesine Eschenburg und Winfried Janßen, sowie Vorstandmitglieder waren ebenso dabei wie natürlich die wichtigsten Personen, die zukünftigen Bewohner. Gekommen war auch Winfried Godde, Schulleiter der Sankt-Konrad-Schule, der Inklusion in seiner Schule besonders fördert.

Neben dem Bauprojekt in Gnadental wird noch bis Januar im Wohnhaus der Lebenshilfe an der Theresienstraße 16 in Weckhoven umgebaut. Dort wird für jeden Bewohner ein Einzelzimmer mit Bad eingerichtet. 20 von 24 Zimmern sind bereits fertig. „Es ist ein besonderer Aufwand“, sagte Gesine Eschenburg, denn die Bewohner wohnen während des Umbaus im Haus und müssen gegebenenfalls intern hin- und herziehen.

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