Konzert von Roundabout in Neuss Chornormalität stellt sich wieder ein

Neuss · Schon im Voraus war das Jahreskonzert des Jazz- und Pop-Chors der Musikschule Neuss ausgebucht. Die Performance-Leiterin freut sich, dass endlich wieder „Chornormalität“ einstellt. Denn roundabout sei zu einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen.

Die begeisterte Stimmung der knapp 45 Sängerinnen und Sänger schwappte schnell auf die Zuhörer im ausgebuchten Pauline-Sels-Saal über.

Die begeisterte Stimmung der knapp 45 Sängerinnen und Sänger schwappte schnell auf die Zuhörer im ausgebuchten Pauline-Sels-Saal über.

Foto: Michael Hecker

Mit einem Gänsehautmoment begann das Jahreskonzert des Jazz- und Popchors der Musikschule Neuss roundabout und die begeisterte Stimmung der knapp 45 Sänger, die mit viel Herzblut und vollem Körpereinsatz „You are the sunshine of my life“ von Stevie Wonder zum Besten gaben, schwappte schon gleich auf die Zuhörer im ausgebuchten Pauline-Sels-Saal im Romaneum über. Für die beiden Konzerte im Jahr nach dem 25. Jubiläum des Chors hat die Leiterin Anne Hartkamp den Bogen – mal a cappella, mal mit Begleitung – vom Bossa-Nova-Song und Jazzstandard „One Note Samba“ von Antonia Carlos Jobim aus dem Jahr 1959 bis hin zum Jan-Delay-Hit aus dem Jahr 2013 gespannt. Am Klavier begleitete Simon Seeberger. Der langjährige Pianist des Chors, Ralph Rotzoll, brillierte mit zwei Solostücken, bevor "roundabout" sich mit „Thank you for the music“ von ihm verabschiedete. Für die Choreografie war Sabine Scheerer verantwortlich.

Neben dem Gesamtchor kamen auch Ensembles zum Auftritt, die sich aus den Reihen des Chors formiert haben: Die „Good Weibs“ – Edith Vobis, Anke Sünger, Gudrun Schnitzler, Heike Klapdor und Petra Knaak-Becher – glänzten mit einer Version von „Someone you loved“ von Lewis Capaldi.

Das erfahrene Moderatoren-Duo aus Thorsten Grothe und Jörg Hustede leitete kenntnisreich und unterhaltsam durch das Programm. Anne Hartkamp, die gewohnt souverän und ausdrucksstark die Performance leitete, zeigte sich erfreut, dass sich „wieder Chornormalität einstellt. Denn roundabout sei zu einer echten, weit mehr als musikalischen, Gemeinschaft zusammengewachsen.

Die Tickets für beide Konzerte waren schnell vergriffen, denn die Abende bieten eine gute Gelegenheit der Familie und den Freunden einmal zu präsentieren, „was man montags so macht,“ so Anke Sünger, die zum ersten Mal beim Jahreskonzert dabei war.

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