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Neuss: Kleine Lösung für Zuwegung zur Pierburg-Brücke

Stadt Neuss strebt Barrierefreiheit an : Kleine Lösung für Zuwegung zur Pierburg-Brücke

Der Zugang zur Pierburg-Brücke von der Stadtseite her ist auch mehr als vier Jahre nach dem Brückenschlag über das Hafenbecken I noch immer nicht barrierefrei.

Das hat Bürgermeister Reiner Breuer, der die Brücke wegen ihrer Bogenkonstruktion gerne „Henkelmännchen“ nennt, deutliche Kritik eingebracht, ärgert ihn aber selbst genauso. Zumindest eine Verbesserung soll nun dadurch erreicht werden, dass die östliche Fahrbahn der Rheintorstraße vor und hinter dem Zugang zur Brücke auf einer Länge von 55 Metern angehoben wird. Damit werden die bisher bestehenden 30 Zentimeter Höhendifferenz zwischen Fahrbahn und dem Überweg über das Hafengleis zur Brücke ausgeglichen. Als Bauzeit veranschlagt die Stadt drei bis vier Wochen, die Baukosten sind mit 66.000 Euro angegeben. Umgesetzt werden soll das Vorhaben im Frühjahr. Dass die Ausbausituation jahrelang provisorisch blieb, hat mit den Plänen auf dem nördlich angrenzenden Werhahn-Gelände und dem Projekt „Speicherstadt“ in den Gebäuden der ehemaligen Neusser Lagerhaus AG zu tun. Diese Vorhaben wurden erfolgreich beklagt, nun wird in einem neuen Anlauf versucht, Baurecht zu schaffen. Teil des Planes war der Umbau des Knotenpunktes Rheintorstraße/Collingstraße, in deren Verlängerung die Brücke positioniert wurde. Die Pläne dazu sind fünf Jahre alt, wann sie umgesetzt werden können, kann nach Angaben der Stadt derzeit nicht abgeschätzt werden, so dass es jetzt erst einmal eine kleine Lösung gibt.

(-nau)