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Neuss: Kindertheaterreihen des Kulturamts an neuen Spielorten

Kultur in Neuss : Theater für Kinder an neuen Spielorten

Drei Kindertheaterreihen bietet das Kulturamt jedes Jahr an: „Kultur für Kinder“, „Wundertüte“ und „Wir warten aufs Christkind“. Die Vorstellungen in den beiden letztgenannten können nicht wie gewohnt im Kulturkeller stattfinden.

In Kooperation mit dem Landestheater präsentiert das Kulturamt die Kindertheaterreihe „Kultur für Kinder“ für Kinder ab sechs Jahre. Normalerweise finden in Nicht-Corona-Zeiten schon seit vielen Jahren an sechs Sonntagen im Schauspielhaus jeweils zwei Vorstellungen statt: um 11 Uhr und um 15 Uhr. Doch seit März ist da wenig passiert. Nun aber gibt es zum Ende des Monats ein bisschen Licht am Ende des Tunnels: Am Samstag, 31. Oktober, wird nämlich die bereits im April geplante Vorstellung vom Kindertheater Schaukelmond mit dem Stück unter dem Titel „Hexe Lissy und die Turbozauberflugmaschine“ nachgeholt.

Danach soll laut Aussage des Kulturamtes die Reihe weitergehen wie geplant. Allerdings werden im RLT weniger Zuschauer zugelassen als bei den bühneneigenen Vorstellungen: „Statt 250 werden 140 Kinder mit Eltern oder Großeltern eingelassen“, heißt es dort auf Nachfrage, wobei die meisten Plätze dadurch auch schon über Abonnements verkauft seien. Einzelkarten gebe es nur noch ganz selten.

Das „Strandgut“  am Globe wird für die „Hexe“ aktiviert. Foto: Andreas Woitschützke

Das trifft auch auf die von der Stadt geförderte Reihe „Wundertüte“ zu, die bislang im Kulturkeller stattfand und sich an Kinder ab vier Jahre richtet. Spielort der September-Vorstellung war die Stadtbibliothek, am kommenden Sonntag wird „Iggy Poltergeist und das beste Geschenk der Welt“ vom Seifenblasen Figurentheater aus Meerbusch im Pauline-Sels-Saal des Romaneum (Brückstraße 1) gezeigt.

Auch am Sonntag, 22. November  (für diese Vorstellung am Totensonntag gibt es eine Sondergenehmigung), wird dort als „Wundertüte“ das Stück „Wie man einen Dino besiegt“ von Wodo Puppenspielen gezeigt – in beiden Fällen sind nur 50 Plätze statt der tatsächlich vorhandenen 90 zugelassen. Auch sie sind fast ausschließlich schon an Abonnenten vergeben, sodass Einzeltickets kaum noch zu bekommen sind. Zudem gilt grundsätzlich, dass die noch im Kulturkeller freie Platzwahl aufgehoben ist: Jeder muss sich an den Sitzplan halten, den das Kulturamt zum Schutz der großen und kleinen Zuschauer aufgestellt hat. Mit dem Dezember-Termin am 6. zieht die „Wundertüte“ dann endgültig ins Strandgut, in die ehemalige Wetthalle an der Rennbahn, um. Dort können wieder mehr Zuschauer hinein, um „Die kleine Hexe“ von den Koblenezer Puppenspielen zu sehen.

Im RLT sind weniger Zuschauer zugelassen. Foto: nn

Auch plant das Kulturamt die Reihe „Wir warten aufs Christkind“, die den Kindern im Dezember die Zeit bis Heiligabend verkürzen soll. Bislang aber ist laut Kulturamt nur so viel sicher: Wenn die Vorstellungen öffentlich sind, werden sie im Romaneum stattfinden. An der genauen Form werde aber noch gearbeitet.