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Neuss: Jugendzentrum veranstaltet Treffen mit Bundestagskandidaten

Jugendzentrum „Das InKult“ in Neuss : Podiumsdiskussion zwischen Jugendlichen und Bundestagskandidaten

Das Jugendzentrum „Das InKult“ hat ein Treffen mit Bundestagskandidaten veranstaltet. Wer sich den Fragen der Jugendlichen stellte und was die Jugendlichen thematisch beschäftigte.

Die Bundestagswahlen interessieren offenbar auch die Jugendlichen. Im Jugendzentrum Das InKult kamen dazu immer mehr Fragen auf: „Ab wann dürfen wir wählen? Warum sind diese Wahlen so wichtig? Haben Jugendliche überhaupt ein Wahlrecht?“ Durch das Projekt „Neuss wählen“, das 2020 zur Kommunalwahl gemeinsam mit der Volkshochschule, dem Trägerverein Interkulturelle Projekthelden, dem Jugendzentrum der Reformationskirche, dem Jugendzentrum InKult und diversen Neusser Jugendlichen ins Leben gerufen wurde, sind viele Kinder und Jugendliche im gesamten Rhein-Kreis Neuss erreicht worden. So sprachen Mitarbeiter des Jugendzentrums mit Jugendlichen, die bei „Neuss wählen“ mitgewirkt hatten, ob sie nicht einen online Workshop für andere veranstalten möchten.

„Gerade, weil wir für eine gelebte Partizipation stehen, war für uns im Team klar, dass Jugendliche selbst hier aufklären sollten“, so Marianne Bouguettaya, Mitarbeiterin im InKult. Der Verband der Interkulturellen Projekthelden, die Paritätische Kreisgruppe des Rhein-Kreis Neuss, veranstaltete Ende August also eine Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten. Mit dabei waren Hermann Gröhe (CDU), Daniel Rinkert (SPD), Katharina Voller (GRÜNE) und Falk vom Dorff (Die Linke). Auch Jugendvertreter aus dem Jugendvorstand der Interkulturellen Projekthelden waren vor Ort. Dabei ging es vor allem um soziale Themen, wie Kinderarmut oder Teilhabe von Familien mit Inklusionsbedarf.

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„Wir haben die Initiative ergriffen und so viele Jugendliche wie möglich angesprochen. Es war uns sehr wichtig, dieses Thema an eine jüngere Generation heranzutragen“, so Mirza Aksoy, Mitglied des Jugendvorstandes der Interkulturellen Projekthelden. Das Projekt wurde als digitale Veranstaltung durchgeführt. Wegen der Coronapandemie wurde auch nochmal zusätzlich auf die Option der Briefwahl eingegangen. Viele seien mit der Briefwahl überfordert gewesen, die dann digital nochmal besprochen werden konnte.

(NGZ)