1. NRW
  2. Städte
  3. Neuss

Neuss: Jens Spahn auf dem Campus von Janssen Deutschland

Pharma-Unternehmen in Neuss : Jens Spahn auf dem Campus von Janssen Deutschland

Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war es auch ein Besuch in der Heimatstadt seines Amtsvorgängers Hermann Gröhe: In Neuss diskutierte Spahn jetzt mit Vertretern des Wirtschaftsrats der CDU, Unternehmern aus dem Gesundheitswesen sowie Mitgliedern der Geschäftsführung von Janssen Deutschland über die Chancen und Perspektiven der Zukunftsbranche Gesundheitswirtschaft.

Anlass war der Digitale Gesundheitsdialog NRW 2020, zu dem der NRW-Landesverband des Wirtschaftsrats auf den Campus des forschenden Pharmaunternehmens eingeladen hatte. Im Dialog mit Spahn erörterten die Teilnehmer unter anderem die Themen E-Health, Telematik-Infrastruktur, Krankenhausplanung sowie Impfstoffentwicklung.

Rund 350 Gäste nahmen virtuell an der Diskussion teil. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Die Pandemie hat gezeigt, dass digitale Lösungen die Versorgung von Patienten deutlich verbessern können. Viele Ärzte aber auch Psychotherapeuten haben etwa die Videosprechstunde genutzt, um den Kontakt zu ihren Patienten aufrechtzuerhalten.“ Man habe dafür gesorgt, dass Innovationen schnell im Versorgungsalltag ankommen. Als Beispiele nannte Spahn unter anderem das E-Rezept. „Nur wenn wir unser Gesundheitswesen kontinuierlich modernisieren, bleibt es so stark wie wir es jetzt erlebt haben“, erklärte er.

„Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll gezeigt, wie leistungsfähig das deutsche Gesundheitssystem ist. Forschende Pharmaunternehmen wie Janssen sind darin ein unverzichtbarer Leistungsträger. Das haben nicht zuletzt die zurückliegenden Monate gezeigt: Tests, Impfstoffe und Therapien gegen COVID-19 werden in einem nie dagewesenen Tempo entwickelt“, erklärte Andreas Gerber, Vorsitzender der Geschäftsführung von Janssen Deutschland. Und er appellierte: „Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses System leistungsfähig bleibt, medizinische Innovationen belohnt und Patienten auch in Zukunft die beste Versorgung erhalten.“

(NGZ)