Neuss: Integrationslauf 2019 soll Menschen verbinden

Veranstaltung in Neuss : Erster Integrationslauf soll Menschen verbinden

In Neuss findet am Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober, erstmals ein „Integrationslauf“ statt. Los geht es um 11.30 Uhr.

„Nirgendwo gelingt Integration besser als im Sport“, betont Verena Austermann, 1. Vorsitzende der DJK Rheinkraft. Der Lauf ist offen für alle. Im Anschluss an den 1500-Meter-Kinderlauf, den 400-Meter-Bambini-Lauf und den Integrationslauf/Walk über fünf Kilometer findet ein interkulturelles Familienfest auf der Ludwig-Wolker-Anlage statt.

Eine Online-Anmeldung ist bis einschließlich 29. September unter www.neuss-integrationslauf.de bis 23.59 Uhr möglich. Sie kostet je nach Altersklasse zwischen drei und acht Euro. Kurzentschlossene können sich am 3. Oktober ab 9 Uhr gegen einen Aufpreis vor Ort nachmelden. 300 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet. Darunter sind sind vor allem Kulturvereine, Schulen, Schützenzüge, Flüchtlingsheime, Sportvereine und Stiftungen. „Der Integrationslauf ist ein sichtbares Zeichen für ein gleichberechtigtes Zusammenleben und Zusammenwirken der Völker und Kulturen in Neuss“, betont der 1. Vorsitzende des Vereins „Raum der Kulturen“, Hamdi Berdid.

Ebenso engagieren sich der Stadtsportverband Neuss und der Sportbund Rhein-Kreis Neuss. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Reiner Breuer. „Integration durch Sport ist uns sehr wichtig“, betont der 1. Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Meinolf Sprink. „Geflüchtete Menschen erfahren durch Kontakte mit Sportvereinen positive Begegnungen, Beteiligungsmöglichkeiten und Freundschaften, die auch außerhalb des Vereins Bestand haben.“ Ein wesentlicher Teil gelungener Integration sei die Inklusion.

Auch die „Gemeinnützigen Werkstätten Neuss GmbH“, die „Lebenshilfe Neuss“, der Verein „Sport für alle Neuss“ und die „Inklusionslaufgruppe Rhein-Kreis-Neuss“ nehmen teil. „So kann der Sport die Funktion eines Katalysators in unserer Gesellschaft übernehmen, der alle Menschen willkommen heißt und das Miteinander unterschiedlicher Menschen zur Normalität werden lässt“, meint Nicolas Niermann, Sport- und Bildungsreferent beim DJK Diözesansportverband Köln.

(NGZ)