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Neuss: Ina Dahlenburg will mit ihrer ersten Single durchstarten

Ina Dahlenburg : Neusserin will mit ihrer ersten Single durchstarten

Ina Dahlenburg aus Neuss macht schon seit ihrer Kindheit Musik und hat unter anderem beim Karneval Bühnenerfahrung gesammelt – jetzt hat sie ihre erste Single veröffentlicht.

Aufregung, Vorfreude, Nervosität und Dankbarkeit – von einem Wechselbad der Gefühle begleitet veröffentlichte die Neusserin Ina Dahlenburg jetzt ihre erste Single „Einfach los“. Bei Youtube, Spotify und weiteren Musik-Streaming-Diensten ist das Lied nun verfügbar. Auch im Radio konnte man die Gute-Laune-Musik schon hören. Und das soll nur der Anfang sein.

Ihr Ziel: mit ihrer Pop-Musik durchstarten und den Sprung aus dem Hobby-Bereich zu den kleinen und großen Sternen des Musik-Himmels schaffen. „Am wichtigsten ist mir aber, dass meine Musik die Menschen erreicht und ihnen ergreifende – fröhliche oder melancholische – Momente verschafft“, führt sie ihre Ziele weiter aus.

Auch im Netz erntete sie für ihre Single großes Lob. Auf ihrer Facebook-Seite fiel das Wort „Ohrwurm-Charakter“ bei einigen Usern. Andere beschrieben, dass einen beim Hören des Songs direkt ein Fernweh-Gefühl ergreift. „Den Text für mein erstes Lied habe ich innerhalb eines Nachmittags geschrieben, während ich in der Sonne saß – ich habe einfach aufgeschrieben, was ich da fühlt habe“, erklärt die 32-Jährige, deren musikalische Reise bereits sehr früh begann. „Bevor ich sprechen konnte, habe ich schon gesungen. Damit ich das ausleben konnte, haben meine Eltern mich dann direkt in den Chor gesteckt“, erzählt die aufstrebende Künstlerin schmunzelnd.

Als sie älter wurde, wechselte sie in den Kinderchor der Dreikönigenkirche. Im Laufe der Jahre probierte sie viele unterschiedliche Musikrichtungen aus: Sie sang Operetten und Musicals mit der Musikschule Mark Koll in Kaarst, aber auch die Jazz-Musik ging nicht an ihr vorbei. Die größte Leidenschaft fand Dahlenburg letztendlich aber in der Pop-Musik – auch im Rahmen des Kölner Karnevals, bei dem sie mit der Gruppe „Funke Mays“ bereits Erfahrungen mit großen Bühnenauftritten und dem Rampenlicht sammeln konnte. „Während meiner Zeit bei den ,Funke Marys’ kam in mir ein innerer Drang auf, die Musik, die ,Ich bin’ zu singen“, erklärt die Neusserin und fügt hinzu: „Über die Corona-Pandemie hatte ich dann viel Zeit, an meinen Songs zu arbeiten“.

Dennoch will sie parallel zu ihrer Solo-Karriere weiterhin den Kölner Karneval aufmischen. Ein großes Vorbild, dem sie nacheifern kann, hat sie nicht. Sie lässt sich lieber von ihrem Umfeld inspirieren. So sollen Songs entstehen, die „glückliche oder eben berührte Gesichter bei den Zuschauern auslösen“, sagt die Neusserin über die schönsten Momente als Künstler. Wenn sie weder auf der Bühne steht, noch ihre nächste Single vorbereitet, arbeitet die 32-Jährige in einem ganz normalen Bürojob: in der Schulverwaltung der Stadt Düsseldorf.

Für viele andere Hobbies bleibt neben der Musik und ihrem Beruf wenig Zeit. Für eine Jogging-Runde, eine Radtour und auch für aufwändigeres Kochen – besonders die asiatische Küche hat es ihr angetan – will sie sich aber immer ein bisschen Zeit nehmen. Ihr Freizeit-Fokus liegt aber auf der Musik: Vier weitere Lieder hat die Sängerin noch auf Lager, die nun nach und nach veröffentlicht werden – ein sechstes ist schon im Entstehungsprozess.