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Neuss: Gesamtschule Norf entwickelt Filme zum Schulübergang

Gesamtschule Norf in Neuss : Sechstklässler stellen ihre Filme zum Schulübergang vor

Premiere in der Gesamtschule Norf: Sechstklässler stellten dort ihre Filme vor, die sie gemeinsam in einem Projekt entwickelt haben. Die sollen anderen Kindern, den Schulwechsel erleichtern und bundesweit im Unterricht zum Einsatz kommen.

Popcorntüten rascheln im Klassenzimmer der Gesamtschule Norf: Immerhin feiern dort gleich vier animierte Kurzfilme ihre Premiere. Entwickelt wurden sie von den Schülern der Jahrgangsstufe sechs, die sich über mehrere Wochen intensiv mit dem Thema „Schulwechsel“ auseinandergesetzt haben. Denn der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule bringt einige Herausforderungen mit sich: Es gibt ein größeres Gebäude, eine neue Klasse und andere Fächer.

Um Schüler bei diesem Schritt zu unterstützen, hat das Schulprogramm „Vivo-Zukunftschancen für Kinder am Übergang in die Sekundarstufe I“ der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) in einem gemeinsamen Projekt mit der Kinderstiftung Lesen bildet und der Gesamtschule Norf jene Filme produziert, die künftig auch bundesweit an anderen Schulen im Unterricht eingesetzt werden sollen. Die Ideen stammen von den Schülern der sechsten Klasse: In Workshops haben sich die Kinder über die Herausforderungen des Schulwechsels Gedanken gemacht, passende Geschichten überlegt und Charaktere entworfen. Die wurden dann von einem Autor, einem Grafiker und einem Animator zu professionellen Kurzfilmen umgesetzt.

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Entstanden sind vier altersgerechte Geschichten rund um Sternschülerin Kometa, die ihre ersten Tage auf der neuen Schule in der Regenbogengalaxie erlebt. Dort ist so einiges anders als gewohnt: Die Schüler reisen mit Schmetterlingsbussen und auf Schwebeschuhen an, Kometa lernt, wie sie neue Freunde finden- oder einen Streit schlichten kann. Und von dem Erzähler Sternhard Müller-Kosmos gibt es gleich noch ein paar Tipps, wie die Hausaufgaben gut gelingen können. Zur Vertiefung können die Kinder im Anschluss einige Aufgaben lösen, die die Filminhalte aufgreifen. Es ist das zweite Projekt, das die Partner gemeinsam umgesetzt haben.

Von den Ergebnissen sind nicht nur Stiftungsleiter Heinz Mölder, Schulleiterin Saga Sjölund und Sdw-Bereichsleiterin Saskia Wittmer-Gerber begeistert. Lob gab es auch von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Das Projekt konnte mit Spenden von Michael Kalus und seiner Frau Marion Tiefenbacher-Kalus sowie von der Käthe&Theo Köntges Stiftung, der Marandi-Stiftung (beide aus Neuss) sowie der Stiftung der Unternehmerschaft Neuss und Umgebung mit Sitz in Krefeld ermöglicht werden.