Neuss: Geldstrafen am Flughafen Düsseldorf und Köln-Bonn gezahlt

Mann aus Neuss muss zahlen : Bundespolizei kassiert Geldstrafen vor Ausreise am Flughafen

Die Bundespolizei hat einen Mann (40) aus Neuss zunächst an der Ausreise nach Großbritannien gehindert.

Bei der Ausreisekontrolle am Düsseldorfer Flughafen stellten die Beamten fest, dass gegen ihn eine Fahndungsausschreibung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vorlag. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft die Einziehung seiner Fahrerlaubnis für zwölf Monate angeordnet. Das teilt die Polizei mit.

Der Mann konnte die drohende Freiheitsstrafe von 70 Tagen abwenden, indem er eine Geldstrafe in Höhe von 2100 Euro entrichtete. Dabei griffen ihm Freunde finanziell unter die Arme. Er selbst zahlte bei der Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf 700 Euro, Freunde beglichen die ausstehende Summe. Der Mann konnte seine Reise nach Großbritannien schließlich fortsetzen.

Am Boden blieb hingegen am Montag eine 27 Jahre alte Frau am Flughafen Köln-Bonn. Sie musste vor der Abreise nach Kuba eine wegen Unterschlagung ausstehende Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro zahlen. Das Geld wurde bei der Polizei im Rhein-Kreis Neuss gezahlt. Die Frau verpasste jedoch ihren Flieger.

(NGZ)
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