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Neuss: Gehwege im Stadtgarten werden saniert

Maßnahmen in Neuss : Gehwege im Stadtgarten werden saniert

Die Stadt setzt ihre Maßnahmen fort und legt jetzt einen Fokus auf de Nebenwege. Wegen umfangreichen Baum-Arbeiten müssen zudem verschiedene Bereiche gesperrt werden.

(jasi) In dieser Woche beginnen im Neusser Stadtgarten die Instandsetzungsarbeiten der Gehwege. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit. Bereits im vergangenen Jahr wurden im Stadtgarten an verschiedenen Stellen die Hauptwege mit einer neuen Decke versehen. Jetzt werden auch die Schäden an den Nebenwegen behoben. Ein besonderer Fokus liegt bei den Arbeiten auf der von der Politik geforderten weiteren Entsiegelung asphaltierter Wege, die im Zuge der Überarbeitung nun mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen werden.

Außerdem werden im Anschluss weitere Pflegearbeiten zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit der Bäume vorgenommen. In Teilen sind dabei auch erhebliche Rückschnitte und Fällungen erforderlich, da weitere Bäume durch die Rußrindenkrankheit und Trockenheit ganz oder teilweise abgestorben sind. Aufgrund der umfangreichen Arbeiten kann es nach Angaben der Stadt zu längeren Sperrungen einzelner Gehweg-Abschnitte kommen. Besucher des Stadtgartens werden gebeten, die abgesperrten Bereiche unbedingt zu beachten und zu umgehen.

Eine ähnliche Entwicklung ist auch an Bäumen in Bereichen des Westparks, des Südparks, am strategischen Bahndamm oder in den Forstbeständen am Baldhof zu beobachten. Dort müssen in den nächsten Monaten ebenfalls befallene und abgestorbene Bäume zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit entnommen werden. Die Baumkommission beriet zudem über Gutachten zu Kastanien in unmittelbarer Nachbarschaft zur Corneliuskapelle in Selikum. Ein externer Gutachter stellte auch dort bei einer Untersuchung den Befall eines Baumes mit Brandkrustenpilz fest. Dieser wurde mit Zustimmung der Baumkommission aufgrund erheblicher Schädigungen zwischenzeitlich entnommen. Maßnahmen dieser Art werden nicht die letzten auf Neusser Stadtgebiet gewesen sein. Erst Anfang Juni dieses Jahres hatte die Stadt bei einem Ortstermin im Stadtgarten Alarm geschlagen und darauf aufmerksam gemacht, dass immer mehr Bäume in Neuss wegen anhaltender Hitze und Trockenheit gefällt werden müssen – mittlerweile auch sehr alte Exemplare, wie damals am Beispiel einer mehr als 100 Jahre alten Buche veranschaulicht wurde.

Eine Reihe von Maßnahmen soll jedoch etwas Abhilfe verschaffen. So will die Stadt zum Beispiel verstärkt auf Wassersäcke zurückgreifen, die schnell montiert sind und ebenfalls eine verzögerte und damit für den Baum bessere Wasserversorgung bieten. Diese Säcke werden derzeit noch mit eigenen personellen Kapazitäten befüllt. Aufgrund der geplanten massiven Steigerung der Neupflanzungen soll diese Leistung im kommenden Jahr aber auch ergänzend an Dienstleister vergeben werden, um einen größeren Handlungsspielraum sicherzustellen.

(jasi)