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Neuss: Gebäudemanagement setzt zentralen Ansprechpartner für Schulen und Kitas ein

Stadtelternrat in Neuss : Schulmängel schneller beseitigen

Die Kommunikation zwischen Schulen sowie Kitas in öffentlicher Hand und dem Gebäudemanagement der Stadt (GMN) soll verbessert werden. Die Leitungen haben künftig einen zentralen Ansprechpartner.

Die Kommunikation zwischen Schulen sowie Kitas in öffentlicher Hand und dem Gebäudemanagement der Stadt (GMN) soll verbessert werden. Das verkündeten Bürgermeister Reiner Breuer und GMN-Geschäftsführer Christoph Hölters am vergangenen Dienstag auf der Sitzung des Stadtelternrates.

Für Mängel an den Gebäuden, wie veraltete Schultoiletten, kaputte Heizungen und sanierungsbedürftige Turnhallen ist die Stadt Neuss zuständig. Nicht nur der Zustand vieler Schulen war in der Vergangenheit ein Zankapfel gewesen, sondern auch die Kommunikation mit der Stadt hatte der Stadtelternrat kritisiert. Auf eine Rückmeldung hätten Schulen teils lange warten müssen.

Das soll sich nun ändern. Damit Schul- und Kitaleitungen in Zukunft einfache Mängel an Gebäuden melden können, werde es einen zentralen Ansprechpartner im Gebäudemanagement geben, der unter einer eigenen Rufnummer erreichbar sein wird. Außerdem will die Stadt nach fünf Tagen Rückmeldung geben. Dirk Jansen, Vorsitzender des Stadtelternrates ist zufrieden mit den Plänen der Stadt: „Das ist ein sehr guter Vorschlag. Wir werden nun in der Praxis schauen, wie das funktioniert. Natürlich werden wir das auch testen.“ Denn in der Vergangenheit sei auch die Priorisierung einiger Maßnahmen nicht klar gewesen. Betragen die Kosten zur Beseitigung weniger als 5950 Euro, dann sollen die Mängel sofort beseitigt werden. Liegen die Kosten höher, ist die Stadt verpflichtet den Auftrag auszuschreiben. Außerdem wird das Gebäudemanagement kleinere Mängel an Heizungen, Sanitäranlagen und Elektrik künftig selbst reparieren. Zum 1. Mai dieses Jahres wird die Werkstatt des GMN eröffnet. Die Schul- und Kitagebäude sollen zudem noch in diesem Jahr erneut nach baulichem Bedarf bewertet werden. Zuletzt gab es 2014 ein solches Gutachten.

Derzeit finden an neun Schulen und Kitas bauliche Maßnahmen statt. Entweder um die Zügigkeit zu erweitern oder weil die Räumlichkeiten an eine neue Schulform angepasst werden. Für fünf weitere Schulen sind Sanierungs- und Neubaumaßnahmen geplant, um sie auf den OGS-Betrieb umzustellen oder sie zu erweitern. Gebäude an zwölf weiteren Schulen und Kitas sollen in den kommenden Jahren entweder instandgesetzt oder generalsaniert werden. Hinzukommen zahlreiche Toilettensanierungen und die Installation von Sonnenschutzanlagen.

(anst)