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Neuss: Frauen der SPD feiern am 12. November 100 Jahre Frauenwahlrecht

Fest in Neuss am 12. November : Neusser SPD feiert 100 Jahre Frauenwahlrecht

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) feiert zusammen mit der SPD- Fraktion 100 Jahre Frauenwahlrecht. Am Montag, 12. November, soll ab 19 Uhr in der Trafostation das Jubiläum auf den Tag genau mit Literatur, Kunst und Musik geehrt werden.

„Die SPD hat sich schon 1891 für das Frauenwahlrecht ausgesprochen und die Frauenbewegung unterstützt“, sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Claudia Föhr. „Heute sind wir ein gutes Stück weiter. Und doch sind auch im Jahr 2018 gleiche Chancen und gleiche Rechte von Frauen und Männern noch immer nicht selbstverständlich.“

Die SPD-Fraktion hatte anlässlich des Internationalen Frauentages einen Antrag zur Stärkung der Gleichberechtigung im Neusser Stadtrat eingebracht. Ziel war es, die Vereinbarkeit von politischem Engagement und Familie zu fördern, Frauen bei Neubesetzungen von Gremien stärker zu berücksichtigen und allgemein den Frauenanteil in politischen Gremien zu steigern.

Am 12. November soll es grundsätzlicher werden. Zwei Neusser SPD-Frauen werden kurze Texte aus Biographien von Frauen aus der Kaiserzeit lesen. Abwechselnd mit Live- Musik von zwei jungen Musikerinnen. Außerdem hängen vom Stadtarchiv zur Verfügung gestellte Zeitungsartikel aus der Zeit um das Jahr 1918 aus. Auch Gesetzestexte aus der Zeit zum Thema Frauenrechte, damals alltägliche Sprüche über Frauen aus der Zeit und Meilensteine in der Geschichte der Frauenrechte im 19. und 20. Jahrhundert werden an den Stellwänden dargestellt. „Es soll insgesamt ein ‚bunter Abend‘ zum Thema Gleichstellung werden“, sagt AsF-Vorstandsmitglied Juliana Conti.

Die Veranstaltung reiht sich ein in eine deutschlandweite Veranstaltungsreihe zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts. So ist der Termin der AsF im Veranstaltungskalender der Plattform „Frauen macht Politik“ eingetragen. Alle interessierten Bürger sind eingeladen. „Frauen und Männer“, betont die AsF-Vorsitzende Rosi Jost.