Junge Kirche in Neuss Jugendmesse in Hoisten mit Online-Voting

Neuss-Hoisten · In den acht katholischen Gemeinden im Neusser Süden bereiten sich derzeit viele Jugendliche auf ihre Firmung vor. Sie erlebten die Kirche St. Peter jetzt mit einer spektakulären Atmosphäre.

 Alle Jugendlichen aus dem Neusser Süden, die sich derzeit auf ihre Firmung vorbereiten, erlebten die Kirche St. Peter  in spektakulärer Atmosphäre.

Alle Jugendlichen aus dem Neusser Süden, die sich derzeit auf ihre Firmung vorbereiten, erlebten die Kirche St. Peter in spektakulärer Atmosphäre.

Foto: Iris Wilcke

Bunte Lichtkegel schießen durch leichte Nebelschwaden im Mittelgang der katholischen Kirche St. Peter in Hoisten. Andrea Bülow-Höller und Marius Wunsch hatten, gemeinsam mit Vertretern der Katholischen Jugendagentur (KJA), die Firmlinge aus dem Neusser Süden mit ihren Familien zu einer besonderen Jugendmesse mit Special Effects eingeladen. Unter dem Motto „Freu Dich nicht zu spät“ führte Jugendseelsorger Norbert Fink, unterstützt von Kaplan Javier Del Rio Blay, durch die Liturgie. Miriam Zündorf (Gesang) und Shawn Kühn (Orgel und E-Piano) sorgten für die passende musikalische Begleitung.

Die Kirche füllte sich zu Liedern aus Taizé. Zum Einzug der Geistlichen tönten dann eher ungewöhnliche Klänge durch das Gotteshaus: „Because I´m happy“ von Pharrell Williams. Pfarrer Fink tanzte sogleich ein bisschen mit und legte in seinen Begrüßungsworten und der Predigt den Fokus auf das Thema Freude – gerade in Zeiten der Pandemie sei es wichtig, sich die Freude und auch die Vorfreude nicht verderben zu lassen. „Ich möchte Euch ermutigen, Freude zu schenken und zu empfangen“. Ein Online-Voting mit den überwiegend jugendlichen Gottesdienst-Teilnehmern brachte Antwort auf die Fragen „Was schenkt mir Freude?“ und „Womit kann ich anderen eine Freude machen?“ – wenig erstaunlich, dass dabei Freunde und Familie   bei den Antworten an erster Stelle standen.

Die Ehrenamtler Julian Mecking und Marius Wunsch  hatten die Kirche zuvor in besonderer Weise illuminiert, sogar eine Nebelmaschine kam zum Einsatz: „Für die Jugendlichen ist es toll, das Gotteshaus einmal in einem buchstäblich anderen Licht zu sehen,“ sagen beide. Inhaltlich zeichnen Andrea Bülow-Höller und Annika Ulrich, Jugendreferentin der Katholischen Jugend-Agentur (KJA) verantwortlich. „Das andere Format holt auch mal andere Menschen in die Kirche und spricht vor allem Jugendliche an,“ erklärt Bülow-Höller  für sie allerdings war das die zehnte Jugendmesser in Hoisten. Iris Wilcke

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