Neuss: Fest des Kinderschutzbundes zum Weltkindertag

Fest zum Weltkindertag: Kinderschutzbund bietet Unterhaltung für Familien

Weltkindertag bedeutet für den Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Neuss auch immer, ein Fest für die ganze Familie zu veranstalten.

Am Sonntag, bei bestem Wetter, war es dann im Innenhof des Rathauses wieder so weit. Auch Bürgermeister Reiner Breuer war mit seiner Familie gekommen. Für die Besucher wurde sowohl Unterhaltung als auch jede Menge Information geboten. Bei jedem Fest, auch das hat Tradition, steht für die Veranstalter ein Recht der Kinder im Vordergrund. In diesem Jahr ist es das Recht auf Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung.

Hildegard Cunrady und Rosemarie Steinhoff vom DKSB Neuss zeigten sich froh über die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Neuss, den Eltern und Kooperationspartnern. Steinhoff freute sich über ein „gewachsenes Miteinander“, das sich in den vergangenen 36 Jahren – seit dem ersten Fest – entwickelt hat. Zu den Partnern des DKSB zählen unter anderem die Polizei Neuss und die Wasserwacht, die sich für frühe Verkehrserziehung, gerade auf dem Fahrrad, und Schwimmunterricht engagieren. Der Förderverein Kinder- und Jugendhilfe Neuss setzt sich für die außerschulische Bildung bei Kindern und Jugendlichen sowie den Jugendschutz ein. Vertreter der SJD-Die Falken waren ebenfalls vor Ort und stellten ihre Freizeitaktivitäten und ihre bundesweite Organisation vor. Im Fokus lagen aber auch die Themen Inklusion und interkulturelles Miteinander. Die Initiative gemeinsam leben & lernen (igll) setzt seit 21 Jahren ein Beispiel für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Schule und später im Berufsleben. Für Toleranz und ein interkulturelles Miteinander stehen auch die Lebenshilfe Neuss und Interkulturelle Projekthelden, die in Zusammenarbeit mit der Neusser Stadtbibliothek und der Alten Post, kostenfreie Projekte für Kinder und Jugendliche anbieten.

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Stärken konnten sich Kinder und Erwachsene mit Kuchen und Kaffee, bevor es weiter zur Hüpfburg oder zu den unterschiedlichen Informationsständen ging.

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