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Neuss: Neuss feiert seine erste Unicef-Gala

Neuss : Neuss feiert seine erste Unicef-Gala

Moderator Klein präsentiert ein Programm mit Künstlern aus sechs Ländern.

Die "Tanz- und Tennis-Gala" ist nach 30 Bällen im Jupitersaal des Swissôtel unter diesem Namen Vergangenheit, das Format dieser Benefizveranstaltung aber bleibt. Darüber freut sich nicht zuletzt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, denn mit dem Erlös aus dem ersten "Gala-Abend für Unicef", in Neuss wird dessen Projekt "Nothilfe Nepal" unterstützt. Am Samstag, 21. November, wird die mit internationalen Künstlern aufwartende Gala gefeiert, der Vorverkauf aber beginnt schon am Montag. Karten können unter Telefon 0211 82767685 bestellt oder in allen Commerzbank-Filialen im Kreis erworben werden.

"Kinder brauchen Freunde, auf die man sich verlassen kann", sagt Heribert Klein. Er ist so einer. Seit 31 Jahren gestaltet und moderiert er das Programm für die Galas im Swissôtel, und in Hilden ist er sogar noch früher für Unicef zum Ball-Veranstalter geworden. Kontinuierlich müsse die Hilfe erfolgen und glaubwürdig. Für dieses Prinzip steht auch die Commerzbank, die seit der ersten "Tanz- und Tennis-Gala" zu den Sponsoren gehört, aber auch das Swissôtel, die Niederlassung Rhein-Ruhr von Mercedes Benz oder die Zülow AG. Deren Vorstandssprecherin Jutta Zülow nennt diese Veranstaltung auch aus anderen Gründen wichtig - für die Stadt ("Neuss braucht diesen Ball") und für sich persönlich. Sie lade dorthin Freunde und Partner ein, die sich zum Beispiel in ihrer "Aktion Tandem" ehrenamtlich engagieren.

Die werden sich über eine Einladung sicher freuen, denn ab 19 Uhr führt sie Heribert Klein in einen Abend, an dem er seinen Gästen mehr als ein Dutzend Programmpunkte mit Künstlern und Interpreten aus sechs Ländern präsentiert. An den Anfang dieses internationalen Programms aber hat Klein Neusser Lokal-Matadore gestellt: Das Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth, das er längst zu den Top-Acts zählt.

In dem Bemühen, neben renommierten Show-Größen wie der Weltmeisterin im "Modern Dance" oder den "Black Soul Tenors" auch jungen Talenten eine Bühne zu bieten, musste Klein in diesem Jahr ungewöhnliche Wege gehen. Ihn hatte die elfjährige Zoe Bruce-Müller mit ihrem Auftritt im Finale der Fernsehstaffel "Voice Kids" bezaubert. Doch sie ausfindig zu machen und und für einen Gastauftritt in Neuss zu begeistern, war ungemein mühsam. Sogar Schweizer Bundesbehörden musste er um Hilfe bitten. Das Engagement selbst war dann einfach, denn das jugendliche Singtalent wollte vor allem einen Käsekuchen haben. "Sie freut sich ganz einfach, zum ersten Mal für Kinder in Not singen zu dürfen", sagt Klein.

(-nau)