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Neuss: Etienne-Krankenhaus fördert internationale Pflegefachkräfte

St.-Augustinus-Gruppe in Neuss : Johanne-Etienne.Krankenhaus für Engagement ausgezeichnet

Behördengänge, Visaverfahren, Meldung bei der Krankenkasse und vieles mehr – ausländische Pflegefachkräfte, die in Deutschland arbeiten möchten, müssen viele Hürden meistern. Das Johanna-Etienne-Krankenhaus unterstützt sie dabei. Dafür gab es jetzt eine Auszeichnung.

29 ausgebildete Pflegefachkräfte aus dem Ausland blicken voller Zuversicht in die Zukunft. Sie haben mit Hilfe des Johanna-Etienn-e-Krankenhauses die Weichen für ein neues Leben gestellt und beste Aussichten auf eine Karriere in der Further Klinik. Unterstützung dafür gab es unter anderem von Koordinatorin Sheila Bothe, die inzwischen eigens für diese Aufgabe freigestellt ist. Für dieses Engagement wurde das Johanna-Etienne-Krankenhaus jetzt mit dem Arbeitgebersiegel „Wir fördern Anerkennung“ ausgezeichnet. Es würdigt Betriebe, die Beschäftigte bei der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse unterstützen. Das teilt die St.-Augustinus-Gruppe mit.

Behördengänge, Visaverfahren, Meldung bei der Krankenkasse und vieles mehr: „Wer als ausländische Pflegefachkraft in Deutschland arbeiten möchte, steht vor vielen bürokratischen Hürden“, erklärt Sheila Bothe, die bereits seit zehn Jahren für die St.-Augustinus-Gruppe tätig ist. Sie unterstützt die neuen Kollegen aus dem Ausland nicht nur in Sachen Bürokratie, sondern hilft auch bei der Wohnungssuche, organisiert Sprachkurse und hat für jede und jeden ein offenes Ohr. „Von der Ankunft bis hin zur Kenntnisprüfung und darüber hinaus werden alle Teilnehmenden eng von uns begleitet“, sagt Bothe. Dabei zieht sich das gesamte Prozedere oft über mehrere Monate.

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Diese Unterstützung wissen Shielda Hernandez und Herenaldo Abregana von den Philippinen zu schätzen. Beide haben schon ihre Ausbildung in ihrem Heimatland abgeschlossen und freuen sich auf eine berufliche Zukunft in der Klinik auf der Furth. „Die Kollegen sind alle sehr nett und die Arbeit macht mir Spaß. Ich habe hier eine bessere Lebensqualität und bereue es nicht, diesen großen Schritt gegangen zu sein“, sagt Shielda Hernandez.

(NGZ)