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Neuss: Erster City-Familiensport-Tag in der Innenstadt

Premiere in Neuss : Erster City-Familiensport-Tag in der Innenstadt

Das aufgestellte Schild in der Nähe des Rathaus-Haupteingangs weist bereits darauf hin: Der Stadtsportverband und Neuss Marketing laden für Samstag, 30. Juni, zum ersten City-Familiensport-Tag auf dem Neusser Markt ein.

Von 10 bis 14 Uhr präsentieren zwölf Sportvereine aus dem Rhein-Kreis Neuss ihre Angebote. Mit von der Partie sind unter anderem die DJK Rheinkraft, die Turngemeinde Neuss, der Marineverein und der Aero-Club Grevenbroich-Neuss.

„Vor ein paar Monaten haben wir die Idee entwickelt, das reichhaltige Angebot der Sportvereine der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie fristen nämlich teilweise ein Schattendasein“, sagt Thomas Werz von Neuss Marketing. An diesem Premieren-Tag soll vor allem der Spaß im Vordergrund stehen. So wird an jedem Stand Action geboten werden. Unter anderem können die Besucher mit Dartpfeilen werfen, sich beim Torwandschießen ausprobieren, Kleinfeldtennis spielen oder das Ruderergometer mit virtuellem Sichtfeld testen. Zum Staunen gibt es auch genug – so wird auf dem Freithof ein 15 Meter breites Segelflugzeug aufgebaut und auf dem Markt ein neun Meter langes Ruderboot präsentiert. Sportakrobaten und Geräteturner geben am Konvent ihr Bestes und Tanzsportgruppen unterhalten die Zuschauer auf dem Marktplatz.

Ziel dieses Tages ist natürlich auch das Generieren von neuen Mitgliedern. Dabei haben die Neusser Sportvereine nach Angaben von Gösta Müller, Geschäftsführer des Stadtsportverbandes, gar nicht all zu sehr am Mitgliederschwund zu knabbern: „Die Zahl bleibt relativ konstant.“ So sei die Mitgliederstatistik im vergangenen Jahr lediglich um 50 reduziert worden – bei knapp 34.000 Mitgliedern insgesamt. Dennoch soll der erste City-Familiensport-Tag zur Weiterentwicklung der Sportvereine dienen. „Sie wollen wachsen, um auch ihr Angebot zu erweitern“, so Gösta Müller.

Zwar ist der erste City-Familiensport-Tag ein Pilot-Projekt, dabei soll es laut Thomas Werz aber nicht bleiben. „Wir wollen ihn, wenn möglich, im nächsten Jahr wieder veranstalten.“

(jasi)