Neuss: Erster City-Familien-Sport-Tag wird zum Erfolg

Erster City-Familien-Sport-Tag : Ganz schön sportlich, Neuss!

Neuss Marketing und der Stadtsportverband luden am Samstag zum ersten City-Familien-Sport-Tag in die Innenstadt. Bei bestem Wetter konnten die Besucher an Ständen von zwölf Vereinen allerhand Sportarten ausprobieren.

Ein Rad schlagen, im Cockpit eines echten Flugzeugs sitzen oder rudern auf dem Rhein – all das konnten die Besucher des ersten Neusser City-Familien-Sport-Tages am Samstag in der Innenstadt ausprobieren. Zwölf Sportvereine aus dem Rhein-Kreis präsentierten vor dem Rathaus, auf dem Freithof und am Konvent jeweils ihr Angebot.

Am Konvent zeigte die TG Neuss verschiedene Sportarten, wie zum Beispiel das Cheerleading. Trainer Moritz Hoeft führte mit seiner Gruppe Hebefiguren und akrobatische Übungen vor. „Wir begleiten aber nicht eine andere Mannschaft. Wir haben eigene Auftritte und Wettkämpfe“, erklärte er. Auch vorbeikommende Kinder konnten dort in die Luft gehoben werden. Außerdem gab es unter anderem auch Sportakrobatik, Schwertfechten und Zumba zu sehen. „Die Leute können hier auch selber mal einen Radschlag oder eine Rolle machen“, so Birgit Sonnenberg, Jugendwartin der TG.

Beim Neusser Eishockeyverein konnten die Besucher mit einem Schläger Schüsse auf ein Tor üben. Allerdings stand dabei kein Torwart in voller Ausrüstung im Tor. „Darauf haben wir heute bei dem warmen Wetter mal verzichtet“, sagte Trainer Sebastian Geisler lachend.

Über das Pilot-Projekt zeigte sich Thomas Werz von Neuss Marketing zufrieden. „Die Vereine haben sich sehr große Mühe gegeben.“ Auch die zeitgleich stattgefundenen Veranstaltungen vor und im Zeughaus hätten im Anschluss noch mehr Besucher zum Sport-Tag gezogen, so Werz. Auch Wilhelm Fuchs, erster Vorsitzender des Stadtsportverbandes, war größtenteils zufrieden. „Der Tag wurde sehr gut angenommen. Aber leider war alles räumlich zerpflückt und der Blick auf den Freithof war durch die Parallelveranstaltung versperrt“, so Fuchs.

Vor dem Rathaus konnten die Besucher beim Dart Club Hot Shots mit Pfeilen werfen oder beim Neusser Ruderverein auch mal selber auf einem Ruderergometer üben. „Wir trainieren auch darauf, immer wenn wir nicht aufs Wasser können“, erklärte Jugendwart Jonas Jordans. Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille hatten die Ruderer dabei die Sicht, als würden sie durch den Hafen oder auf dem Rhein fahren.

Neben der DJK Rheinkraft und dem HTC Schwarz-Weiss stellte der TC Blau-Weiss auf dem Freithof sein Angebot mit einem Kleinfeld zum Tennisspielen vor. „Wir vermitteln den Kindern hier ein Gefühl dafür, wie man den Ball bewegt. Das ist genau das, was man am Anfang auch im Training lernen würde“, erklärte Geschäftsführer Bernhard Rüsing. Vor dem Zeughaus konnten sich die Besucher in das Cockpit eines 15 Meter breiten Segelflugzeugs vom Aero-Club Neuss-Grevenbroich setzen. „Das Segelfliegen ist nicht als Breitensport bekannt. Deswegen bieten wir den Leuten hier mal ein Flugzeug zum Anfassen“, sagte Clubsprecher Christian Max Wagner. „Wir starten von der Gustorfer Höhe und haben jedes Wochenende Flugbetrieb.“ Mit den Flugzeugen, die nur durch thermischen Auftrieb fliegen, könne man mit der entsprechenden Fluglizenz ab 14 Jahren fliegen, aber auch Gastflüge seien möglich.

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