Neuss erhält Klimaschutzpreis "European Energy Award"

Neuss zum dritten Mal ausgezeichnet : Neuss erhält Klimaschutzpreis

Die Stadt Neuss ist zum dritten Mal mit dem europäischen Klimaschutzpreis „European Energy Award“ (EEA) in Silber ausgezeichnet worden. Insgesamt wurden 20 weitere Kommunen bei der EEA-Auszeichnung in Münster von der Deutschen Energieagentur NRW geehrt.

Der Klimaschutzpreis ist auch im Stadtbild zu sehen – und zwar in Form eines Schilds. Es wurde jetzt von Bürgermeister Reiner Breuer, Umweltdezernent Matthias Welpmann und Henrike Mölleken, Leiterin des Amtes für Stadtgrün, Umwelt und Klima, an der Deutschen Straße enthüllt.

Wie die Stadt mitteilt, bewertet der EEA-Prozess die kommunale Klimaschutzarbeit in den Bereichen Stadtentwicklung, kommunale Gebäude, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit. Es handele sich um ein europaweit anerkanntes Zertifikat für die kommunalen Klimaschutzaktivitäten. Wenn durch anerkannte Konzepte, die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen und Projekten vorgegebene Kennzahlen oder Standards erreicht sind, werden die EEA-Auszeichnungen verliehen. Das Zertifizierungsverfahren wird von der nordrhein-westfälischen Energieagentur im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums durchgeführt.

Zu den Zielen des EEA gehören die Unterstützung der Energiewende und die Verbesserung der Energieeffizienz auf kommunaler Ebene. Schließlich lautet das 2014 beschlossene Klimaschutzziel für Neuss: 25 Prozent CO2-Reduktion bis 2030. Daran arbeitet das Neusser Energieteam aus Mitarbeitern der Stadtwerke, der Technischen Betriebe sowie der Stadtverwaltung. „Ich bin sehr stolz, dass wir insbesondere durch das Engagement der Stadtwerke Neuss den hohen Standard der kommunalen Energiearbeit in den letzten vier Jahren ausbauen konnten“, betont Matthias Welpmann. Bürgermeister Reiner Breuer erklärt, die Stadt Neuss habe ihre Klimaschutzarbeit durch den EEA-Prozess deutlich verbessert.

Für Henrike Mölleken ist die Auszeichnung auch ein Auftrag. „Wir werden unser Engagement, den Klimaschutz in die kontinuierliche Arbeit zu integrieren und damit die Potenziale für mehr Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien zu nutzen, weiter verstärken“, kündigt die Leiterin des Amtes für Stadtgrün, Umwelt und Klimaschutz an.

(NGZ)
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