Neuss: Ein neuer Hochschießstand für die Bruderschaft Grefrath

St.-Sebastianus-Bruderschaft Grefrath : Ein neuer Hochschießstand für die Grefrather Bruderschaft

Auch der Scheibenschießstand muss repariert werden. Die veranschlagten Kosten von 5000 Euro versuchen die Schützen über ein Voting zu bekommen.

Im vergangenen Jahr an Pfingsten zum Schützenfest fiel am Hochschießstand der Grefather St.-Sebastianus-Bruderschaft der letzte Schuss. Grund war, dass der Stand defekt war und daher nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprach. Eine Bruderschaft ohne Schießstand – das geht gar nicht. Und so beschlossen die Mitglieder einstimmig: Ein neuer muss her.

Aufgebaut wurde der nun auf dem Sportplatz am vergangenen Donnerstag, einsatzbereit für das Schützenfest in knapp zwei Monaten. Über 10.000 Euro, sagt Präsident Reiner Kivelitz, habe der Verein für die neue Anlage ausgeben müssen – allerdings, fügt er hinzu, habe es dafür auch großzügige Spenden gegeben. Dennoch hat die Anschaffung ein großes Loch in die Vereinskasse gerissen, ein zu großes, um nun noch einen weiteren Schießstand, nämlich den für die Scheiben, wieder auf Vordermann zu bringen.

„Denn der“, erklärt der Präsident der Bruderschaft, „ist am Dach ein wenig beschädigt worden, als das Gebäude des alten defekten Hochstandes abgerissen wurde.“ Das wiederum war notwendig, um überhaupt den alten Schießstand abbauen zu können. Der Schaden am Scheibenschießstand nun wäre nicht so schlimm gewesen, wenn denn das Wetter mitgespielt hätte. Hat es aber nicht, und so kam durch das nicht mehr ganz so dichte Dach Regen in das Gebäude.

Nun hat die Bruderschaft also eine zweite Baustelle. Die Kosten für die Instandsetzung wurden laut Kivelitz auf 5000 Euro geschätzt. Keine Kleinigkeit, und gerade jetzt ziemlich ärgerlich. Aber so lassen können die Schützen den Stand auch nicht. Da hatten sie eine Idee, nämlich bei einem Wettbewerb der Bausparkasse LBS (lbs-vorausdenker.de) mitzumachen. „Dafür allerdings benötigen wir viele Klicks auf unser Projekt auf deren Internetseite“, sagt Kivelitz.

Daher hat die Bruderschaft 2500 Zettel in Grefrath und Umgebung verteilt, mit der Bitte, ihr Projekt anzuklicken. „Außerdem haben wir 18 Bruderschaften informiert und auch die darum gebeten, für uns abzustimmen“, so der Präsident. Noch bis Ostermontag ist das möglich. Ist der Kartenschießstand wieder ok, muss noch der Weg dorthin „gangbar“, wie Kivelitz es ausdrückt, gemacht werden. Das soll im Herbst diesen Jahres passieren.

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