Automobil-Gruppe aus Neuss „Opel Dresens“ Strategie für die Nach-Opel-Ära

Interview | Neuss · Die Namen Dresen und Opel schienen am linken Niederrhein für Jahrzehnte untrennbar, dann trennte man sich doch. Was daraus nun folgt, ist ein Umbau der Firmengruppe mit Einführung neuer Marken und strategischen Zukäufen. Die Zusammenhänge erläutern Ben Dahlmann und Christian Bartsch im Interview.

Ben Dahlmann (l.) und Christian Bartsch stellen die Neusser Autohaus-Gruppe Louis Dresen für die Nach-Opel-Zeit neu auf.

Ben Dahlmann (l.) und Christian Bartsch stellen die Neusser Autohaus-Gruppe Louis Dresen für die Nach-Opel-Zeit neu auf.

Foto: Stefan Büntig

Herr Dahlmann, Herr Bartsch, der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt sieht den Autohandel im Wandel und macht unter anderem aus, dass die Hersteller eine andere Markenpolitik betreiben und einen ganz anderen Umgang mit ihren Vertragspartnern pflegen. So ist auch bei Dresen gerade das Opel-Logo verschwunden, weil Sie kein Partner im Opel-Neuwagengeschäft mehr sind. Wie wirkt sich das strategisch auf Ihr Unternehmen aus?