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Neuss: Business-Center bietet Büros für Gründer

An der Stresemannallee in Neuss : Business-Center bietet Büros für Unternehmensgründer

Essen, Wiesbaden, Neuss – diese Reihe ist auf der Internetseite der „First Choice Business Center“ zu finden. Nach den Standorten im Ruhrgebiet und in der hessischen Landeshauptstadt soll in Kürze an der Stresemannallee gegenüber des Rennbahn-Areals das bundesweit dritte Center des Investors eröffnet werden.

Nach Angaben der Betreiber ist es das erste Angebot dieser Art in der Quirinusstadt. Ab Mitte Oktober können die ersten Mieter einziehen. „Bis dahin sollten die Umbauten abgeschlossen sein“, sagt Centermanager Kleanthis Alevras.

Der gebürtige Further arbeitet für die Sirius Facilities GmbH mit Hauptsitz in Berlin. Diese wiederum kümmert sich als Verwalter um die Objekte der Sirius Real Estate, des an der Londoner Börse notierten Mutterkonzerns. Seit dem vergangenen Herbst ist Sirius Eigentümer der Immobilie Stresemannallee 4-6. Die Bestandsmieter, darunter die St.-Augustinus-Gruppe, wurden übernommen.

Aus einem Großteil des vierten Obergeschosses wurde in den vergangenen Monaten das Business Center entwickelt. „Wir haben unter anderem den alten Boden komplett entfernt und Wände neu gesetzt“, sagt Alevras. Derzeit laufe der Feinschliff. Der Bürokomplex „der ersten Wahl“ hat eine Gesamtfläche von rund 1500 Quadratmeter. Rund 40 Büros, als Einzel- und Doppelvarianten, werden angeboten. Diese sind – von der Stehlampe bis zum Rollcontainer – voll ausgestattet. Zum Paket gehören Festnetz- und Internetanschluss. „Plug and work“ nennt man das neudeutsch: einfach den Laptop anschließen und los. Nach dem heißen Sommer dürften auch die Klimageräte in jedem Raum auf Interesse stoßen. Verfrorene und Koffein-Fans haben die Möglichkeit, unbegrenzt Kaffee und Tee zu konsumieren. Parkplätze können angemietet werden, Konferenzen und Seminare sind möglich.

Wer als Freiberufler nur einen Arbeitsplatz sucht, findet dafür spezielle Räume mit Gleichgesinnten – die inzwischen auch allgemein bekannten „Coworking-Spaces“, integriert in eine großen Lounge mit WLAN-Zugang. Und wer seine Privatadresse nicht beruflich nutzen will, kann – natürlich gegen Gebühr – ein Firmenschild an der Immobilie anbringen lassen und auch die schriftliche Korrespondenz über die Stresemannallee abwickeln.