Polizei in Neuss wäre betroffen gewesen Bombenverdacht an Einsteinstraße nicht bestätigt

Neuss · Aufatmen an der Jülicher Landstraße: Die Polizei muss doch nicht kurzzeitig umziehen. Ein Bombenverdacht an der nahegelegenen Einsteinstraße hat sich nämlich nicht bestätigt.

 Wenn eines der größeren Zehn-Zentner-Kampfmittel gefunden worden wäre, hätte die Polizei-Zentrale evakuiert werden müssen.

Wenn eines der größeren Zehn-Zentner-Kampfmittel gefunden worden wäre, hätte die Polizei-Zentrale evakuiert werden müssen.

Foto: L/RP

Bei einem Fund hätte die nächste aufwendige Evakuierung angestanden – doch dazu wird es nicht kommen: Auf einer Baustelle an der Einsteinstraße haben am Dienstag Sondierungsarbeiten stattgefunden, weil dort ein Blindgänger vermutet wurde. Der Verdacht, so teilte die Stadt mit, hat sich allerdings nicht erhärtet.

Aufatmen kann durch diese Nachricht unter anderem die Kreispolizeibehörde an der Jülicher Landstraße. Die hätte nämlich evakuiert werden müssen, wenn eines der größeren Zehn-Zentner-Kampfmittel gefunden worden wäre. „Wir wären für eine Evakuierung vorbereitet gewesen“, betont Polizeisprecherin Claudia Suthor. Man sei aber dennoch froh, nicht „umziehen“ zu müssen.

Gerade erst musste rund um den Alexianerplatz eine der größten Evakuierungsaktionen der Stadtgeschichte umgesetzt werden, weil zuvor an insgesamt fünf Punkten Blindgänger vermutet wurden. Entschärft werden musste am Ende „lediglich“ eine britische Fünf-Zentner-Bombe nahe dem Selikumer Weg.

(jasi)